Ja, bei mir war auch der 7. Brustwirbel gebrochen (hat ein Arzt mit "Einrenken" geschafft!) Zunächst meinte der Orthopäde, das heilt von alleine. Aber nach einigen Monaten der Besserung wurde es aprupt schlimmer, Wahnsinnsschmerzen. Im KA stellte man fest, er war erneut oder immer noch völlig zusammengebrochen, drückte auf das Rückenmark, hochgradige Querschnittgefährdung. Deshalb musste ich sofort operiert werden. Die OP war nicht ohne Risiko, ist aber letzlich gut verlaufen. Allerdings hatte ich eine gute stabile Ausgangsposition, ohne irgendwelche Vorbehandlungen u. Einschränkungen. Habe ein Titangestell im Rücken mit Schrauben durch die Wirbel u. im zerstörten Wirbel eine Art Wagenheber(chen) u. auch Zement, der teilweise ausgelaufen ist. Die Schmerzen nach der OP waren höllisch, trotz aller Mittel. Auf die Beine kam ich recht schnell wieder, bin aber jetzt 1/2 Jahr danach noch von den Bewegungen her eingeschränkt, mehr was die Arme betrifft. Habe zuviel Schmerzen im reparierten Bereich trotz Schmerzmittel u. darf manche Bewegung gar nicht machen, teilweise Taubheit der umliegenden Region (durchtrennter Nerv?)
Aber: Es ist eine gute (die Einzige!) Alternative zum Querschnitt in meinem Fall. Ich sitze nicht im Rollstuhl und kann mich einigermaßen bewegen. Allerdings brauchte es schon viele Wochen um dies zu erreichen, keineswegs ging es so einfach, wie man mir vorher erzählt hat. Im zeitlichen Zusammenhang mit anderen Therapien kann ich mir das nicht vorstellen.
Ich wünsche die alles Gute
Undine