Schönen Sonntag, liebes Forum,
ohne mich gleich komplett vorzustellen (bin grad ziemlich im Stress/zwei Grippe-Kranke im Haus) würde ich Euch gerne eine Frage stellen.
Habe seit über 15 Jahren Fibromyalgie und war nach 4 Jahren mal wieder beim Rheumatologen. Dieser nahm routinemäßig Blut ab und stellte eine Paraproteinämie (deutliches Präzipitat in der IgG-Spur mit Korrelat in der Lambda-Spur) fest.
Seine Empfehlung an meinen Hausarzt war: klinische und serologische Verlaufskontrolle sowie zur weiteren Einordnung ggf. die Durchführung einer Knochenmarkpunktion.
Nun schickte mich mein Hausarzt ohne Umschweife zum Hämatologen und dieser will sofort eine Knochenmarkpuntion vornehmen, obwohl er nur den Bericht vom Rheumatologen gelesen und keinerlei Laborwerte hat. Es fand auch keine Anamnese statt.
Abgesehen davon, dass ich vor dieser Untersuchung eine Heidenangst habe, frage ich mich und in diesem Falle Euch, bitte, ob dies die normale Vorgehensweise ist!? - Für mich klingt das irgendwie "mit Kanonen auf Spatzen zu schiessen".
Lieben Dank fürs Lesen und freundliche Grüße
Nele