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helga antwortete auf Wieder ein Neuzugang
13 Jan. 2016 19:57
  • helga
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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hallo, ich wollte Dir mal antworten, weil mir beim Lesen Deiner
Geschichte vieles bekannt vorkam...... Durch einen Sturz im Badezimmer war ich sogar im Krankenhaus und keiner erkannte das Problem, erst Im Frühjahr 2015 gab es nach (endlich) MRT
und Blutentnahme die Diagnose MM. Ich hatte im Juli 2015 die Chemo mit Stammzellenentnahme und im September dann die HD und Rückgabe. Meine Werte sind noch nicht ganz toll aber ich hoffe, das bei der Blutentnahme am Dienstag kommender Woche
noch mal eine Steigerung des Ergebnisses da sein wird.
Bei meiner 1. Chemo bekam ich auch ein Ultraschallbild. Unser Enkelkind wird noch im Januar erwartet: ein kleiner Junge!
darum hoffe ich um so mehr, dass er seine Oma noch bewußt kennenlernt.
Gruß und Dir alles Gute Helga

cori1972 antwortete auf Wieder ein Neuzugang
13 Jan. 2016 19:24
  • cori1972
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    03 August 2026
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Hallo,
eigentlich lese ich meistens nur still mit. Nach einem total dämlichen Haushaltsunfall wurde ich im letzten Jahr auch erst 5 Wochen auf Hexenschuß behandelt. Dann wurde auf eigenes betreiben nach CT und Röntgen ein LWK Bruch festgestellt und operiert. Während der OP wurde auch gleich eine Biopsie gemacht, weil mein Onkologe sofort nach Ansicht der Bilder einen Verdacht hatte. Also so gesehen habe ich wohl Glück gehabt. Aber bei der Anamnese hatte ich dann schon das Gefühl, mit den ganzen Symtomen, die man jahrelang ja schon bemerkt( im nachhinein gesehen) braucht man aber nicht zum Arzt gehen. Da hieß es immer, Gewicht reduzieren, mal einrenken lassen und so weiter. Meine Familie und ich wurden erst mal total aus der Bahn geworfen, aber nun habe ich im November die autologe hinter mich gebracht und hoffe, erst mal eine Weile Ruhe zu haben. Zumal wir als Weihnachtsgeschenk ein Ultraschallbild bekommen haben und nun das erste Enkelkind erwartet wird :D

Monika_S antwortete auf Wieder ein Neuzugang
13 Jan. 2016 15:20
  • Monika_S
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    03 August 2026
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Hallo an Alle

ich muss sagen ich bin grad total überrascht und froh dieses Forum gefunden zu haben.

Ich hab mir gedacht jetzt muss ich mal nachschauen, ob schon irgendjemand geantwortet hat, ich bin baff, dass ich so viele tolle Rückmeldungen gekommen habe und ich freu mich grad total. :D Nach den Berichten, die ich grad gelesen hab, fühl ich mich doch gleich viel besser. Es macht Hoffnung, vielleicht annähernd wieder ein einigermaßen normales Leben zu führen, obwohl wir wohl noch einen weiten Weg vor uns haben. Hut ab, ich finde es super wie positiv teilweise euere Einstellung zur Krankheit ist. Ich finde es toll, dass man sich hier seine Sorgen teilen kann und ich hoffe ich kann noch viel von euch lernen.

LG
Monika

Optimist antwortete auf Wieder ein Neuzugang
13 Jan. 2016 11:18
  • Optimist
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    22 Dezember 2014
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Hallo Monika,

mir ging es vor einem Jahr genauso wie Deinem Mann.
Zum Glück hatte ich noch keine Knochenbrüche, bin aber mit den Schmerzmittel hinter den Schmerzen hergerannt,
bis mein Hausarzt mich optimal versorgt hat.:D

Im Dez 2014 Bestrahlung , im Jan, Feb. März 2015) Bortezomid (Velcade) +Dexamethason . Im Mai Stammzellentnahme.

Davon haben ich einen Tag der Chemo als sehr bescheiden empfunden. :x
Die Stammzellrückführung im Juni war weniger problematisch.:)
Heute, ein Jahr später, brauche ich, außer alle 28 Tage Pamidronat, keine Medikamente mehr und habe alle Blutwerte im Normalbereich.:P

Ich habe mich in den letzten 2 Jahren nicht so gut gefühlt. :P

Bei einem Rückfall stehen mir sicherlich noch einige Optionen offen.:)
Alle bisherigen Therapien haben bei mir jedenfalls sehr gut angeschlagen. Selbst die PNP ist dank „ Wirkstoffe“ so gut wie nicht mehr wahrnehmbar.:P

Ich war bei den Ärzten nicht bange und habe denen immer gesagt, wo es „weh tat“. Gerade die Schmerztherapie habe ich sehr stark eingefordert.
Heute brauche ich keine Schmerzmittel mehr. :P
Ich hatte aber auch in der Uniklink Münster mit den Ärzten und dem Pflegepersonal viel Spaß.:D
Was ist, kann ich nicht ändern, aber ich kann versuchen, das Beste daraus zu machen.
Positives Denken, aber den Tatsachen ins Auge blicken, wie Rudi, Joseph und viele andere, macht das Leben doch schon etwas angenehmer.:D
Ich wünsche Deinem Mann , dass er in einem Jahr mindesten ebenso gut dasteht wie ich zur Zeit.
Viele Grüsse

Arno

Sabine_D antwortete auf Wieder ein Neuzugang
13 Jan. 2016 00:11
  • Sabine_D
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    14 Januar 2015
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Liebe Monika,

herzlich willkommen hier im Forum. Fast vor genau einem Jahr waren mein Mann und ich in der gleichen Situation wie Ihr. Ich bin Angehörige.

Heute, ein gutes Jahr und zwei autologe Stammzelltransplantationen weiter, geht mein Mann (52) wieder arbeiten. Seine Haare sind alle wieder da, allerdings in Löckchen, die er zuvor nicht hatte. Er sieht auch wieder gesünder aus. :wink:
Sein Gewicht ist wieder das selbe wie zuvor.

Ein großes Stück Normalität haben wir uns zurückgeholt.
Anfang September waren wir sogar wieder für eine Woch in Südtirol. Die Krankheit hat uns noch näher zusammengeschweisst. Wir genießen jeden Tag an dem "nichts los" ist. Dass das auch anders sein kann und auch gewiss ist, wissen wir auch. :roll:

Viele hier im Forum geben mir sehr kompetente Antworten auf meine teils naiven und verzweifelten Fragen, haben mich immer wieder aufgerichtet und auch Ängste genommen. Auch ausweinen konnte ich mich ohne Scheu.

Auf diese Ratschläge habe ich immer viel gegeben, da Dir von den Ärzten keiner so explizite Tipps während und nach einer Therapie geben kann, als diejenigen, die es miterleben, selbst wenn es nie gleich ist.

Mit dem Forum kann ich auch meine Sorgen teilen. Oft hat man mich wieder aufgefangen. Die informativen Rubriken sind gut recherchiert und verlässlich. Mit den gut Belesenen und Erfahrenen unter den Patienten und Angehörigen wird Dir sicherlich viel geholfen werden.

Lass Dich ermuntern und hole Dir Kraft.

Alles Liebe und Gute
Sabine

pethein antwortete auf Wieder ein Neuzugang
12 Jan. 2016 20:20
  • pethein
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Monika, ich bin zwar - was den langfristigen Verlauf angeht - sicher noch kein Experte. Diagnose war im Juli 2013; wie für die meisten hier ein Schlag ins Kontor.
Nur so viel kann ich sagen: Die Stammzellentransplantation (autolog) ist natürlich keine Spaßveranstaltung gewesen. Aber das kann man - unterm Strich - schon aushalten. Bei der Hochdosis-Chemo habe ich mich halt schon ziemlich krank gefühlt. Ich hatte mich natürlich vorher auch über die Nebenwirkungen schlau gemacht. Die Sorgen, die ich dabei entwickelt hatte, sind in der Rückschau nicht berechtigt gewesen. Im modernen Medizinbetrieb gibt es doch allerhand, was einem das Leben erleichtert, wenn man durch sowas durch muss.
Die positive Sicht, die dein Mann hat, ist berechtigt. Wenn er da so ran geht, wird er das gut (!) wegstecken. Vor allem geht es einem ja nicht alle Tage und Stunden ununterbrochen mies, wenn's denn doch mal zwischendurch so ist. Von den vier Wochen im Krankenhaus hat mich v.a. die Tatsache genervt, da überhaupt "eingesperrt" zu sein. Aber dagegen hat die tägliche Besinnung darauf geholfen, dass es doch super ist, heutzutage bei einem MM behandelt werden zu KÖNNEN. Und ganz leise sage ich dir: Am meisten habe ich die ganze Zeit darunter gelitten, dass ich das Klinikessen nicht riechen, geschweige essen konnte. Dabei bin ich nicht verwöhnt und auch kein besonders anspruchsvoller Feinschmecker. Aber die Medis verändern einfach das Geschmacksempfinden. Meine Frau hat mir dann öfter Essen von zuhause mitgebracht. Darüber war ich froh, denn das habe ich dann besser runter bekommen. Aber auch die Abneigung gegen das Klinikessen hat sich dann irgendwann wieder gelegt. Tja, sicher alles sehr subjektiv, was ich dir hier schreibe. Aber so ist es halt mir gegangen. Also: Dein Mann soll weiter schön positiv bleiben. Es besteht kein Grund, hier Panikattacken zu entwickeln...
Das lässt sich alles gut abarbeiten. Ehrlich.