hallo stella,
schön, dass du mal deinen kummer hier mit uns teilst.
du hast doch sicher beim mitlesen erfahren, es geht auf und ab, .
unsere krankheit ist gemein, immer wieder kommt sie von hinten und beißt uns in den nacken. gerade dann, wenn wir das nicht wollen, wenn wir nicht damit rechnen.
immer wieder müssen wir uns aufraffen, neue kraft sammeln für die erneute therapie. und, wir schaffen das. weil wir stark sind, für uns und für unsere familie. bloß nicht hängen lassen ist die devise, weil unsere angehörigen leiden mit. auf eine andere art und weise, aber es ist so.
ich habe die SZT zweimal gemacht, als ich nach drei wochen schon die diagnose bekam, dass eine zweite nachgeschoben werden soll, hat es mich erstmal umgehauen. aber dann bin ich auch da durch gekommen. nun verchlechtern sich meine werte erneut, nach zwei jahren. aber ich werde niemals aufgeben, niemals. bis zum letzten werde ich aufstehen und kämpfen, weil das leben ist schön. alles ist schön. unsere heimat, und andere länder auch, andere orte in unserer nähe. kochen macht spass, lachen ist schön, spazieren gehen ist gut. unsere angehörgen geben uns die kraft, wie könnten wir auf sie verzichten? nein, wir lassen uns nicht hängen!!!
komm stella, mach mit! geh´ da durch, und dann hau dem blöden MM eins auf die mütze. und tschüss, du blöder krebs.
grüße aus köln
marion