Hallo Thinkpositive (männlich/weiblich?),
das schwarze Loch, in das man nach der Diagnose fällt, kennt hier wohl jeder. Es ist unvermeidbar und muss ausgehalten werden...
Gegen diffuse Ängste helfen immer Informationen und klare Fakten. Ich empfehle dir unbedingt die "Blauen Ratgeber" und weitere Broschüren, die du in der Literaturliste findest. Klick dich durch, es lohnt sich. Nur so versteht man die Krankheit, die Diagnostik, die Therapiemöglichkeiten und Optionen.
Ergänzend ist es gut, Kontakt zur regionalen Selbsthilfegruppe aufzunehmen. Vor Ort kennt man die Kliniken und Ärzte aus eigener Erfahrung und kann Rat geben. Ich bin übrigens dagegen, jeden und jedes nach Würzburg oder Heidelberg zu schicken. Wir haben inzwischen deutschlandweit sehr gute undauf das MM spezialisierte Kliniken, wobei die dortigen Hämatologen/Onkologen eng miteinander vernetzt sind. Frag nach den regionalen Erfahrungen in deiner SHG.
Eine Zweitmeinung macht dann Sinn, wenn du hinsichtlich der vorgeschlagenen Therapien unsicher bist oder dich nicht gut und umfassend informiert und betreut fühlst. Dazu braucht man aber erst mal eine Erstmeinung...
Alles mit Ruhe angehen - beim MM kommt es auf ein paar Tage nicht an. Einen klaren Kopf zurückgewinnen, Informationen sammeln und abwarten, was die Mediziner final feststellen. Danach kann man weiter entscheiden.
Hier die links:
www.myelom.org/literatur.html
www.myelom.org/selbsthilfegruppen-ansprechpartnerinnen.html
Alles Gute und liebe Grüße,
Margret