Mira schrieb: Hallo Zimmy,
Wenn du keine Beeinträchtigung hast würde ich vorerst mal warten. Man darf auch nicht vergessen, dass eine TEP OP nicht zwangsmäßig ein 100% Erfolg ist.
Dem kann ich mich nur anschließen, seit knapp 2 Jahren auch betroffen. Sicher muss Niemand mit Schmerzen leben, aber man sollte eben genau abwägen und ggf. Zeit gewinnen. Und wie Prof. mal zu mir meine, Knochen sind i.d.R. nicht vital, sofern es wichtigere Baustellen gibt.
Mira schrieb: Nekrosen und Arthrose sollte man aber eigentlich nicht verwechseln, die Nekrose betrifft i.d.R. der Hüftkopf/Knochen selber, Arthrose der Gelenkknorpel. Und im Gegensatz zu Arthrose können sich Nekrosen zurückbilden.
LG
Mira
Soweit die Theorie, die Praxis erlebe ich seit 2 Jahren selbst.
Angefangen vor ca. 2 Jahren rechts, innerhalb 4 Wochen (2x MRT) soweit verschlechtert, dass es mit Arco III eingeordnet wurde. Dann Umstellung Kortison und erst mal Ruhe, keine Schmerzen mehr.
3 Monate später in einer Fachkilinik gewesen, links Athrose festgestellt, rechts soweit bestätigt.
Seit ca. 1 Jahr habe ich eigentlich nur noch Beschwerden links (Schmerzen die ins Bein ziehen). Man muss aber auch dazu sagen, dass meine Mobilität eh stark eingeschränkt ist.
Vor 4 Wochen Ganz Körper CT:
Links Athrose + Gelenkkopf abgeflacht, ob hier Nekrose, müsste wieder ein MRT final abklären.
Rechts weiterhin Athrose, mehr kann man auf dem CT nicht feststellen, da der Gelenkkopf soweit intakt scheint.
Mein Resumee aus den knapp 2 Jahren, eine Athrose, sprich der Gelenkknorpel ist weg, dann bleibt das auch so. Eine Nekrose kann sehr schnell kommen (bei mir durch Prednisolon) aber auch wieder gehen. Alles in allen braucht beides eben früher oder später ein künstliches Gelenk. Eine Nekrose birgt halt die Gefahr, dass das Gelenk einbrechen kann, wenn der Knochen zu stark angegriffen ist.