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kaktusengel antwortete auf Multiples Myelom mit Nierenversagen
15 Sep. 2015 14:10
  • kaktusengel
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo,
vielen dank für die Antworten! Die anaplastische Form beunruhigt mich wirklich am meisten, selbst in dem histologischen Befund wird in diesem Zusammenhang auf eine schlechtere Prognose hingewiesen. Daher interessiert mich die Hochdosischemo mit autologer Stammzelltransfusion als Option bei Versagen der anderen Chemos.
Eine zweite Meinung ist sicher gut, nur wenn diese von Bamberg sehr abweicht, wird es schwierig....
Ich arbeite als Krankenschwester in der HNO-Klinik. Habe dort auch viel mit Krebskranken zu tun, gelegentlich auch mit Chemotherapie.
Herzliche Grüße
Kaktusengel


lisa_kotschi antwortete auf Multiples Myelom mit Nierenversagen
14 Sep. 2015 11:25
  • lisa_kotschi
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    27 Oktober 2009
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Lieber Kaktusengel,

Du hast einige Fragen zum Nierenversagen aufgeworfen. Früh erkannt und behandelt, ist das beim MM reversibel.

Erste Infos findest Du in unserem Newsletterarchiv von 02/2015. Falls Du die Fortsetzung haben möchtest, müsstest Du Dich bei mir melden via Email melden (kotschi@myelom.org). Dieser Teil ist noch nicht online.

Liebe Grüße
Lisa

14 Sep. 2015 10:52
  • rudi
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  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
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Hallo Kaktusengel,
Ich war letze Woche noch im ZIM auf M42 und bin ab Donnerstag wieder auf M43 stationär zur Stammzellmobilisierung.

Du hast schon recht mit der Befürchtung wegen der anaplastischen Myelomzellen.

Reifzellige Myelomzellen teilen sich nur wenig und langsam (Ki -67 Teilungsindex <5%)

Anaplastische Myelomzellen weisen einen Ki -67 Teilungsindex von 30 bis 70% auf.
Das Myelom wächst also viel schneller, als bei reifzelligen Myelomzellen.

Anaplastisch heisst, dass die Myelomzellen schon sehr unreifzellig entartet sind und sich nicht mehr wie reife Zellen langsam teilen sonder schneller und unkontrollierter.

Auf welcher Station bist du denn in Wü?

LG
Rudi

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Schwabe antwortete auf Multiples Myelom mit Nierenversagen
13 Sep. 2015 23:10
  • Schwabe
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Kaktusengel,

herzlich willkommen im Forum.

Wenn ich es richtig verstanden habe, machst Du Dir hauptsächlich Sorgen wg. des Verdachts auf das Vorliegen eines anaplastischen Plasmozytoms. Bei dieser Form scheint es sich (siehe LINK: https://edoc.ub.uni- muenchen.de/5424/1/Kunder_Sandra_K_L.pdf) um ein solitäres Plasmozytom zu handeln. Allerdings herrscht auf diesem Gebiet bzgl. der Nomenklatur ein bemerkenswerter Wildwuchs. Du solltest Dich daher von den Begriffen nicht zusätzlich verrückt machen lassen.

Beachtung sollte nach meinem Dafürhalten allerdings der sehr hohe Anteil an Plasmazellen im Knochenmark haben.

Da Du als Krankenschwester sowieso in der Uniklinik in WÜ und damit in einem der Zentren tätig bist, dürfte es sinnvoll sein, mal bei Prof. Einsele vorbeizuschaun und ihn nach seiner Meinung zu fragen.

Ggf. nimmst Du ja auch Deinen Vater mit, wenn's auch nicht gerade BA ist.

Viel Glück und Alles Gute
Rüdiger

Multiples Myelom mit Nierenversagen wurde erstellt von kaktusengel
13 Sep. 2015 21:16
  • kaktusengel
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo, bin neu hier...
Vor kurzem wurde bei meinem Vater, 70 Jahre, völlig überraschend die Diagnose Multiples Myelom gestellt. Die Erkrankung ist schon sehr fortgeschritten, Phase IIIb(ISS). Bei der KM-Punktion wurden 90 Prozent Plasmazellen festgestellt sowie dringender Verdacht auf übergang in anaplastisches Plasmozytom.
Der erste Chemozyklus VCD hat nicht gewirkt, nun wurde auf PAd umgestellt. Jeden Tag ist Dialyse und Ausfilterung der Leichtketten.
Hat jemand Erfahrung mit Nierenversagen bei MM?
Mich würde interessieren, ob sich die Nieren wieder erholt haben und/oder trotzdem eine Hochdosischemotherapie durchgeführt werden kann.
70 ist ja die oberste Altersgrenze, aber sonst bestehen keine gravierenden Vorerkrankungen.
Ich bin Krankenschwester in der Uniklinik Würzburg und hoffe, dass mein Vater im Klinikum Bamberg genauso gut aufgehoben ist. Hat jemand Erfahrungen mit Bamberg? Meine Eltern wohnen dort und so kann er wenigstens ab und zu nach Hause.
Meine Eltern nehmen die Therapien einfach so hin,, aber ich als Krankenschwester mache mir sehr viele Gedanken. Es fällt mir schwer, positiv zu denken...auch wg. V. a. anaplast. Plasmozytom.
Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!
Kaktusengel