Hallo, bin neu hier...
Vor kurzem wurde bei meinem Vater, 70 Jahre, völlig überraschend die Diagnose Multiples Myelom gestellt. Die Erkrankung ist schon sehr fortgeschritten, Phase IIIb(ISS). Bei der KM-Punktion wurden 90 Prozent Plasmazellen festgestellt sowie dringender Verdacht auf übergang in anaplastisches Plasmozytom.
Der erste Chemozyklus VCD hat nicht gewirkt, nun wurde auf PAd umgestellt. Jeden Tag ist Dialyse und Ausfilterung der Leichtketten.
Hat jemand Erfahrung mit Nierenversagen bei MM?
Mich würde interessieren, ob sich die Nieren wieder erholt haben und/oder trotzdem eine Hochdosischemotherapie durchgeführt werden kann.
70 ist ja die oberste Altersgrenze, aber sonst bestehen keine gravierenden Vorerkrankungen.
Ich bin Krankenschwester in der Uniklinik Würzburg und hoffe, dass mein Vater im Klinikum Bamberg genauso gut aufgehoben ist. Hat jemand Erfahrungen mit Bamberg? Meine Eltern wohnen dort und so kann er wenigstens ab und zu nach Hause.
Meine Eltern nehmen die Therapien einfach so hin,, aber ich als Krankenschwester mache mir sehr viele Gedanken. Es fällt mir schwer, positiv zu denken...auch wg. V. a. anaplast. Plasmozytom.
Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar!
Kaktusengel