Hallo Angela,
es wundert mich, dass es hier noch nicht mehr Resonanz auf deinen Beitrag gibt. Ich bin sicherlich auch nicht fachlich versiert genug, um Ratschläge zu geben. Trotzdem stimmt mich dein Beitrag nachdenklich, so dass ich dir ein paar Zeilen schreiben möchte.
Ich bin selber nicht erkrankt, sondern "begleite" meine Frau durch die Krankheit. Ich kann mir gut vorstellen, dass bei den meißten Betroffenen, nach einer erfolgreichen Behandlung, immer eine latente Angst vor einem erneuten Ausbrechen der Krankheit vorhanden ist. Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich von Vorteil ist, zu wissen, was auf einen zukommt, weil man es bereits schon einmal durchgemacht hat.
Aber ich glaube es macht zum jetzigen Zeitpunkt wenig Sinn, darüber nachzudenken, ob in vier Monaten genügend Stammzellen für eine weitere Transplantation zur Verfügung stehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es gerade in schlechten Zeiten besser ist, in kleinen Schritten zu denken.
Vielleicht magst du ja auch hier im Forum weiter berichten. Ich würde mich freuen weiter von dir zu hören. Insbesonders würde es mich natürlich freuen, wenn du von kleinen Erfolgen im Zusammenhang mit der anstehenden Therapie berichten kannst.
Liebe Grüße und alles Gute
Kai-Uwe