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Bernard antwortete auf Allogene Stammzellentransplantation
12 Juni 2015 11:41
  • Bernard
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo.
Bei den Leukämie ist die AlloTx Standardtherapie. Die Erfolgsquote ist dort hoch davon langfristig zu profitieren. Beim MM ist z.Z. die Auto-SZT die Therapie der Wahl. Die AlloTx bei MM´ler wird nur "jungen" Patienten angeboten, die fit sind und frei von weiteren Erkrankungen. Nach dem Motto: es ist ein Versuch wert, wenn der Pat.das Risiko einzugehen bereit ist.

Wie schon gesagt wurde, ist die "Heilungschance" (die es nicht richtig gibt...) beim MM viel geringer. Jedoch wird die Allo als Möglichkeit angesehen, bei MM-Hochrisikopatienten doch noch einige Jahre an guter Lebensqualität rauszuholen, die Erkrankung quasi zu chronifizieren.

Das Risiko der Allo ist bei beiden Patientengruppen gleich: knapp 20% versterben während der Therapie und ein hoher Anteil hat akute/chronische Anstoßungsreaktionen.

Kurz: SZ-Spender werden meistens für Leukämiepatienten gesucht, und ggl. an MM-Pat. zu "Versuchszwecken" weitervermittelt.

gruß
bernard






12 Juni 2015 10:02
  • Mira
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    03 Februar 2014
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Hallo Carrie,
das soll wohl etwas mit den Krankheiten selber zu tun und mit dem Nutzen/Schaden Verhältnis.
Bei Leukämie besteht die Möglichkeit, dass die Krankheit dauerhaft geheilt wird. Zudem sind diese Leukämie Arten wohl derart aggressiv, dass ein Überleben ohne allogene SZT nicht möglich ist.
Bei MM geht man davon aus das es auch bei einer allogen SZT nicht zur einen dauerhaften Heilung kommt und die Überlebenschancen mit autologe SZT (die bei Leukämie wohl nichts bringt) sind mittlerweile sehr gut.
Das Risiko bei einer allogenen SZT zu versterben ist größer als bei einer Autologen und nachher gibt es auch eine höheres Risiko für Nebenwirkung, also wird es beim MM halt nur gemacht wenn es die letzte Möglichkeit ist, weil alles andere nichts gebracht hat. So in etwa wurde mir das erkärt.
LG
Mira
PS: von 15% Heilungschancen hat mir der Onkologen nichts gesagt, denn dann wäre ein MM ja heilbar.... Er meinte es gibt nur ganz wenige die sehr lange in Remission bleiben und darunter sind mehr Autologe als Allogene (allerdings weil die letztere SZT auch wesentlich seltener gemacht wird)

dani999 antwortete auf Allogene Stammzellentransplantation
12 Juni 2015 09:54
  • dani999
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  • 416 Beiträge seit
    09 Juni 2013
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Liebe Carrie,

mir wurden jetzt die fremden zweimal empfohlen. Ich habe jetzt zweimal abgelehnt. Die Heilungschance bei uns liegt statistisch bei 15 %. Bei Leukämie liegt die Heilungschance bei 80 %. So du siehst den Unterschied.:bang: Außerdem versterben 50 % der transplantierten in den ersten zwei Jahren. Also ob das die alternative ist und man einen auf no risk no fun machen soll, da bin ich mir nicht sicher.:evil:

bis bald.

Carrie

Allogene Stammzellentransplantation wurde erstellt von Carrie2015
12 Juni 2015 09:25
  • Carrie2015
  • Autor
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  • 40 Beiträge seit
    17 März 2015
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Hallo ihr Lieben,

ich habe mal wieder eine Frage.
Man liest und hört ja überall dass beim multiplen Myelom eine allogene Transplantation nur in sehr seltenen Fällen gemacht wird weil es schwere Komplikationen geben kann. Aber wie ist das bei den Patienten die akute Leukämie haben, wo man dauernd liest die suchen dringend einen Stammzellenspender? das ist doch die gleiche Art von Transplantation oder? Wieso scheint das bei dieser Krankheit "normal" zu sein und bei "uns" wird es nur im äußersten Notfll gemacht obwohl sie doch eigentlich heilen könnte....

Ich hoffe ihr versteht wie ich das meine, die Hitze macht meiner Ausdrucksweise zu schaffen :)

LG carrie

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