Liebe Petra,
das ist ja gerade mal drei Wochen her, kein Wunder, dass Du noch schlapp bist. Aber es wird, Du wirst sehen, man muss halt Geduld haben. Ich habe mir damals für jeden Tag ein Miniziel gesteckt, z. B. meine täglichen Spaziergänge jeden Tag um ein paar Meter erweitern oder so.
Die Todesanzeigen sind für uns alle schlimm. Man leidet mit den betroffenen Familien mit und natürlich rüttelt es an unseren Ängsten. Auf einmal steht die Bedrohung wieder im Raum, die man sonst im Alltag oft vergisst. Daneben weckt es in mir aber immer den Kampfgeist, dass ich denke, jetzt erst recht niemals aufgeben!
Ich hatte es hier auch schon mal gepostet: Meine Ärzte haben mich immer darauf hingewiesen, dass viele Patienten nach der SZT, wenn das Schlimmste geschafft ist, erst mal in ein mentales Loch fallen. Aber da kommt man wieder heraus.
Wie schreibt Marion (pinocchio) immer so nett: Du bist nicht alleine, wir sind viele hier.
Kopf hoch und viele Grüße,
Lucy