Hallo!
joseph schrieb: Ich stell mir dazu eine andere Frage
20--30 Pharmafirmen arbeiten an Medis nur fürs Myelom !!!!!
Was ich begrüße, wenn es denn so ist. Es gibt sicher genügend Anlass, der Arbeit von Pharmafirmen oder Firmen an sich kritisch gegenüberzustehen - angesichts meiner persönlichen Situation hoffe ich aber in diesem Fall ganz opportunistisch, dass es bei der Myelom-Forschung zügig weitergeht ;o)
joseph schrieb: Da stell ich mir folgende Frage : Erkranken wir nicht alle an einem Gen- oder Protreïndefekt ?
Ich denke, kurz gesagt ja - früher oder später. Einige Defekte kommen zum tragen, andere bleiben unentdeckt. Hat mit dem Altern zu tun - ich stimme allem zu, was Du darüber geschrieben hast.
Um so wichtiger, es möglichst effizient behandeln zu können, wenn es Krankheitswert hat.
joseph schrieb: [...]
Ich denke nicht, dass es von Vorteil wäre, sich zu quälen mit dem Wissen, man hat Paratarg 7, da jeder weiss ==>
Auch da sind wir einig. Zumal ich denke, so ein Erbmerkmal als isolierten Risikofaktor zu betrachten, greift eh zu kurz.
Um es nochmal klarzustellen, der Hintergrund meines Einwands war eher ein Missverständnis: Ich hatte es zunächst so verstanden, dass der Nutzen des Wissens um eine eventuell gegebene Vererbbarkeit des Myeloms infrage stand. Es ging aber, wenn ich es jetzt richtig verstehe, die ganze Zeit um die konkrete Kenntnis eigener genetischer Risikofaktoren und welchen Nutzen
das hat.
In meiner Bewertung dessen stimme ich weitgehend mit dem, was Du und leopoldi dazu geschrieben haben, überein.
LG