Hallo liebe Pipoela,
habe gerade den thread gelesen und gesehen, dass ihr auch mit der del17 konfrontiert seid.
also erstmals willkommen, der Anlass das man hier her findet ist meistens große Verzweiflung, weil man sich auf die suche nach Hilfe macht. aber ein Trost: hier sind soviele liebe, hilfsbereite menschen, die das ganze gleich viel viel besser machen, glaub mir;
zur del17 kann ich vieles erzählen, beschäftigt sie mich doch seit 4 Jahren ...
die Del 13q14 ist häufig im Zusammenhang mit der del17p13- und die beiden Deletationen treten fast immer gemeinsam auf.
GUT ist, dass bei euch kein zusätzliches t4;14 vorhanden sind, das wäre die schlechtere Kombination,
Mein Papa hatte bei Diagnosenstellung auch eine del17, meine sorgen waren riesig groß.
du wirst im forum tausende Beiträge von mir finden. Im Nachhinein waren diese Sorgen bis jetzt eigentlich unbegründet.
Zweifelsohne ist das myelom schlimm genug, man muss sich nicht zusätzlich mit diesen Genetik dingen belasten.
Papa bekam nach 3,5 Jahren das erste rezidiv nach einer einfachen ASZT und einer velcade initialtherapie- dazu bekam er noch eine andere Therapie, weil er vom Velcade Neuropathien entwickelt hat, die heute eigentlich seine größte Nebenwirkung darstellen.
das myelom ist unberechenbar, es kann jederzeit sehr aggressiv werden, aber auch ganz lange und in ruhe ausharren. man weiß es nicht........
GUT ist, dass es bei den meisten Patienten lange ausharrt und man viel viel schöne Zeit hat;) TROTZ dieser Diagnose;
Ich denke Thalidomid ist sowieso nicht mehr lege artis,
aber hier ist ein negativer Effekt mit der Del17p13 verbunden. also diese Therapie sollte, wie die ätzte ja meist auch wissen, nicht verordnet werden.
Papa hatte mit velcade gute erfolge;

Die wünsch ich euch auch von ganzem Herzen!!!;