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Papakind antwortete auf Verdrängung...
18 März 2015 22:25
  • Papakind
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    03 August 2026
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Liebe Mira,
Liebe Angela

bei meinem Papa ist es so wie Angela schreibt. Er grummelt zwar immer mal vor sich hin, findet es aber schon gut wenn man sich um ihn kümmert und nimmt Sachen auch an. Als die Krankheit bei ihm festgestellt wurde, hat er sich viel mit Ernährung beschäftigt und dann den Arzt gefragt, welcher nur meinte, dass er dafür nicht zuständig ist. Dann war der Elan wieder weg. Jetzt wecken wir diesen neu und wenn sich die Werte bessern, könnte es ja auch schon geholfen haben. :-)

PS: Mein Papa und das Internet haben sich noch nicht wirklich kennengelernt. ;-)

AngelaR antwortete auf Verdrängung...
18 März 2015 18:06
  • AngelaR
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    03 August 2026
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Liebe Mira,
Vielleicht sind Männer aber auch faul, sich Informationen zu holen? Vielleicht ist er ja dankbar, wenn sich jemand um ihn kümmert.
Augenscheinlich haben sich die werte verbessert.
Ich habe mit Ernährung viel erreicht. Das muß jeder sicher selbst für sich entscheiden, aber in jeder Familie ist es auch anders.
Liebe Grüße Angela

Mira antwortete auf Verdrängung...
18 März 2015 08:47
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Hallo,
Das Desinteresse vom Onkologen beruht wohl darauf, dass er für zugelassene Behandlungen verantwortlich ist. Ob und in wiefern Ernährung Krebs verhindern oder gar heilen kann, kann man nur wissen wenn bekannt ist was Krebs verursacht, folglich ist der Krebs dann auch heilbar. Davon sind wir leider noch einiges entfernt.
Will denn dein Papa von sich aus die Ernährung umzustellen, oder wollen Sie und Ihre Mutter unbedingt das er die Ernährung umstellt? Der Satz in einem früheren Beitrag "bei meinem Papa gestaltet sich die Umstellung auch schwierig" deutet für mich eher darauf hin, dass er das von sich aus eigentlich nicht möchte. Wenn ein Krebskranker von sich aus eine Ernährungsumstellung macht und daran glaubt, dann ist das auch eine gute Sache, dann sucht er sich auch selber die Tips im Internet zusammen. Wenn Angehörige anfangen sich darein zu hängen und immer wieder mit dem Kranken zu reden damit er doch dies oder das oder jenes versucht, dann ist das keine gute Sache. Wichtig ist, dass man an dem glaubt was man tut. Die seelische Verfassung ist wichtiger als die Ernährung! Ich habe bei mir zu Hause die Krankheit zum Tabuthema gemacht. Die Kinder bekommen weder Befunde, geschweige denn das die mir sagen was ich zu essen habe oder nicht. Ich tue nur das wovon ich selber überzeugt bin. Und wenn mir einer einfach mal Curcuma ins Essens mischen würde, der bekäme 2 Tage Hausverbot. Ich akzeptiere das Angehörige die Sachen anders sehen, aber als Patient hat man das Recht selber für sich zu entscheiden was man isst und tut oder auch nicht. Die Krankheit bleibt immer im Hintergrund, ist halt so. Mein Mann galt als gesund, trotzdem ist er tot und ich Kranke bin -obwohl ich mich an so gar keine Regeln halte- immer noch da! Und es ist schlimm wenn einer geht, und man fragt sich als Angehörige dann auch immer wieder ob man es hätte verhindern können. Man macht sich Vorwürfe dies oder jenes unterlassen zu haben. Sollte man aber nicht, jeder ist für sich selber verantwortlich und es gibt halt keine Garantien im Leben.
LG
Mira

Papakind antwortete auf Verdrängung...
17 März 2015 22:34
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Papakind schrieb: In dem letzten Bericht vom Onkologen (11/2014) steht:
HB7.5 Hk 0.36 Leuko 4.1 thr 220, Crea 71, IgG 33, Leichtketten 417, keine B- Symptome


Hallo,

Ich möchte heute mal die neuen Werte meines Papas mitteilen:
HB von 7.5 auf 8.0
Hk von 0.36 auf 0.38
Leuko von 4.1 auf 3.9
Thr von 220 auf 200
Crea von 71 auf 102
Calzium im Normbereich
IgG von 33.16 auf 29.73
Leichtketten von 417.8 auf 546.6
allerdings der L/K Quotient von 58.03 auf 57.84

So als Laie finde ich die Entwicklung der Werte gar nicht so schlecht. Trotz Desinteresse des Arztes versucht mein Papa weiterhin seine Ernährung zu verbessern. Durch dieses Forum habe ich mir schon viele Tipps für ihn angelesen. Vielen Dank!!!!!

Petrak antwortete auf Verdrängung...
17 Jan. 2015 20:07
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guten Abend Christine,
stimmt kochen für die Familie ist selten einfach :roll: wenn man fragt wa soll ich kochen dann bekommt man zu hören.... koch irgendwas...wenn das essen auf den Tisch steht dann gibts lange Gesichter....wir haben einen kleinen Nutztgarten und da Pflanzen wir viel an.... das schmeckt doppelt gut jedenfalls meinen Mann und mir:) und natürlich machen ich auch Pizzen selber.... und ich finde auch wichtig ist das man sich Gedanken über das essen macht und versucht so viel wie möglich umzusetzen ohne stress, das muss jeder für sich entscheiden. Meine Enkeltochter 15 j. hat ihre Ernährung auf Vegan umgestellt da lässt sie sich nicht reinreden obwohl meine Tochter das bedenklich findet. Ja meine Familie unterstützt mich so gut es geht besonders mein Mann er stärkt mich in allem was ich tue (wenn ich ihm nur sein Eisbein lasse. spass )
liebe grüße aus Berlin

Leben heißt nicht zu warten bis der Sturm vorüberzieht .......sondern zu lernen im Regen zu tanzen .......

christine antwortete auf Verdrängung...
17 Jan. 2015 11:43
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Hallo Petrak,
Es ist sicher nicht leicht mit Familie und der Ernährung! Mach dir mal keinen so großen Kopf und versuche bei den Mahlzeiten , die du alleine zu dir nimmst, aufzupassen! Einfache und günstige Nahrungsmittel wie Äpfel, Möhren, Kohlsorten usw kann man ja öfter essen! Ich setze auch nur einen Bruchteil der guten Vorsätze um, aber lieber ein wenig umsetzen als gar nichts! ....

Wichtiger als die Frage nach dem Eisbein ist doch, dass du eine Familie hast, die dich sonst unterstützt und mit dir durch die kommende Zeit geht!