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  • christine
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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In Heidelberg gibt es auf jeden Fall eine gute Klinik ( Adresse findest du hier links oben)

Informationen von MRT und Von der Knochenmarksuntersuchung sind nicht gleich und für eine punktgenaue Diagnose ist es besser, immer beides haben. Allerdings kannst du mit dem MRT der Rückenwirbelsäule anfangen. Wenn das " klar" und ohne Befund ist und außerdem weder Beinträchtigungen der Nieren oder Blutarmut vorliegen, bist du weeeeeit weg von der Diagnose MM und brauchst auch keine Punktion. Ich meine mich zu erinneren, dass eine Punktion ohne Knochenbefund (Läsionen) erst am 3 g monoklonalem Protein Igg empfohlen wird.
Man braucht ja nicht zu punktieren, wenn sonst nichts Besonderes vorliegt.
Ich würde wie von deinem Arzt empfohlen , 2-3 Monate wrten und dann ein weiteres Blutbild machen lassen.

Was die Pläne für die Zukunft angehen..... Wer weiß schon immer so genau, was morgen passiert? Pläne einfach weiter wie gehabt!

  • attuy
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Liebe Christine, liebe Angela,

danke - es tat gut, noch am Abend von dir, Christine, so schnell Reaktionen zu bekommen. Hab die ganze Nacht kaum geschlafen, immer mal wieder durchgelesen, was so im Forum steht.

Da kam deine Antwort Angela, auch zur rechten Zeit.

1. Frage:kann ich ein MRT vom Arzt statt Knochenuntersuchung - die er mal erwähnte - anfordern statt die Knochen zu verletzen?

Deine Antwort, liebe Christine, hat mich sehr bestätigt in meinem eigenen Denken. Was kann ich tun, um in Ruhe zu kommen.
Bis 2012 hab ich neben meinem anstrengenden Job viel Kraft bei der Elternpflege gelassen und grad dieses Jahr hat sich mein Arbeitsplatz durch Rationalisierung immens verschlechtert. So viel Hast, Eile und auch Kränkung!!!
Hatte eh schon geplant, mit 63 in Rente zu gehen (noch 4 Jahre) - aber jetzt würd ich am Liebsten Montag gleich kündigen, um mich nicht aufzureiben. - Das wäre doch das Beste ... wie soll ich mich sonst schützen. Aber dann müsste ich 4 Jahre von ??? leben?
Dazu hab ich seit 1 Jahr eine tolle neue Liebesbeziehung in Fernbeziehung. Und jetzt: kann ich 'verantwortlich' weiter planen. dass wir in 1 1/2J bei mir zusammen ziehen?
Einerseits bin ich total durch den Wind, andererseits will ich aktiv sein:
Essen: Bio und Glutenfrei esse ich schon, Curcumin und omega 3 könnte ich ergänzen - aber mach das noch Sinn, wenn ein Eiweiß so rumklont? Was ist mit wobenzym?Und wo erfahr ich, welche Zusatzstoffe helfen?
Ich wohn im Rheinland. wo krieg ich ne gute Zweitmeinung her?
Aachen, Düsseldorf, Heidelberg (dort wohnen Freunde)
Du Christine, schreibst, du machst Gartenarbeit ... ich soll Schimmelpilze meiden ... geht dann Erde noch.

Sorry, ich springe so, aber so sieht es grad in meinem Kopf aus - selbst beim Walken eben wurd er nicht frei!
Aber gut, schreiben zu können. Reden mag ich bei mir noch mit niemanden aus dem Umfeld. Muss erst eine 'Haltung' finden!
Liebe Grüße Attuy




  • AngelaR
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Attuy,
Wichtige Entscheidungen? Angst?
Für mich war der erste PIK, den Du ja auch hast, ein Anlaß ganz viel zu überdenken und in meinem Leben zu ändern. Ich dachte mir, wenn es denn jetzt etwas Schlimmes sein sollte, was es sein kann, oder besser zu dem es sich entwickeln kann, oder auch nicht, also ein Wink mit dem Zaunspfahl des Lebens würde ich sagen - man kann so weiter machen, wie bisher, oder aber nachdenken, ändern, Ernährung, jede Minute lieben, die da ist und kommt, das Leben genießen ( auch die Arbeit) und das gelebt werden einfach einstellen. Ja meine Kinder könnten mich brauchen( die sind jetzt allerdings erwachsen), oder aber meine Eltern, bisher habe ich es versucht, allen recht zu machen, seit der Diagnose versuche ich, es mir recht zu machen und bin dabei viel milder allen Menschen gegenüber geworden.-
ich liebe es halt, das Leben. Vorher habe ich es häufig gehasst und mit meinem Schicksal gehadert.
Genau das, denke ich, kann man überdenken, inclusive Ernährung ect.
Mir passen die Sachen von vor 20 Jahren wieder und ich fühle mich auch jünger als damals, irgendwie schwebend. Es dauert, solange es dauern soll.
Man kann auch beim Autounfall sterben, am geplatzen Aneurisma oder an anderen unvorhersehbaren Dingen. Alle leben immer so als ginge es endlos.
Wir haben den gro0en Vorteil, wir wissen, es ist endlich.
Wobei eben IGG Werte, IGG Werte sind und wachsen können, oder fallen, nichts besagen, oder aber bei Allergien vielleicht austillen. Nahrungsmittel sind dabei auch verantwortlich ( das testet der Heilpraktiker) aber wenn es denn ein geklontes Eiweiß ist, kann man es nicht wirklich aufhalten, eventuell verlangsamen ( bilde ich mir ein).
Mach zur Sicherheit ein MRT Ganzkörper, im Röntgenbild sieht man nicht genug, die Knochenstanze kannst Du Dir erst einmal schenken, wozu den Knochen aufregen.
Dann weißt Du erst einmal, wie und was los ist, oder auch nicht.
Finde zu Dir, da hast Du schon viel gewonnen, alles andere ist nachgeordnet.
Wenn die Hast weiter geht, verlierst Du den Überblick, was für Dich gut ist und gerätst leicht in die Maschinerie Medizin und Pharmaindustrie ect. Der Mensch als ganzheitliches Wesen ist längst nicht mehr im Vordergrund bei der Medizin, er ist eben auch ein guter Markt....
Auch hier im Forum sind die Antworten differenziert, es gibt keine einheitliche Meinung zum Myelom oder zur MGUS ( monoklonale Gammophatie unklarer Signifikanz) und auch keine allgemeingültigen Krankheitsbilder und eben auch keine allgemeingültige "Heilung"
Deine Werte sind für vorbehandelte Patienten ( Stammzellentransplantation mit vorheriger Hochdosischemo) Anlaß zur Sorge, für unbehandelte Patienten eher nicht, so absurd es klingt. Wobei ja ab 30g/l gern schon Chemo angeboten wird ( mir jedenfalls)
Erts einmal willkommen im Club und alles Gute weiterhin
Angela

  • christine
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Ganz schnell noch eine kurze Antwort :
Dein Igg ist leicht erhöht, was einem MGUS entsprechen könnte. ( kannst du nachschlagen) das kann nur in 1% aller Fälle zu einen Myelom führen ( in vielen Jahren u. u.) Du solltest Dich wirklich nicht ängstigen! Wenn Dir sehr an weiterer Aufklärung gelegen ist, kannst du ein MRI von der WS und eine Knochenmarkuntersuchung machen lassen. Um ganz sicher zu gehen, dass es noch gar nichts ist. Aber wirklich weiter über den Verlauf wird dir niemand etwas sagen können.
Gruß und viel Glück

  • attuy
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Guten Tag,
von drei Tagen erhielt ich meine Blutwerte, bin ratlos und froh, eure Seite gefunden zu haben: Ich bräuche bitte eure Einschätzung, Hilfe!!!
gerne auch Beruhigung!

Seine Verdachtsdiagnose:
AllergischTyp IIl lt. Arzt gegen Schimmelpilze, Frühblüher, Hausstaub (merk ich nicht) IgE erhöht!
Oder ich könnte eine Gammopathie haben die schlimmstenfalls zu einem Plamoszytom würde????????????

IgG intern g/L 23,55 (7-16 Norm)
IgA und IgM sehr gering, aber im Normbereich
IgG 1 16,5 (2,8 - 8 Norm)
IgG 3 fast nicht vorhanden
IgG 2 + 4 gering

IgG 1 intern 533.9 (761-3282 Norm)

Es gäbe nichts zu tun - in 3 Monaten Blutkontrolle!

Aber mit o.g. Verdacht kann ich nicht zur Tagesordnung übergehen.
Ich bin weibl., 59 Jahre und habe privat und beruflich wichtige Ent-
scheidungen vor mir!! Bin eigentlich ein positiv denkender Mensch ....grad hat es mich bei den Verdachtsdiagnosen aber voll erwischt!
Wie ernst ist es? kann ich einfach warten? WAS kann ICH tun?
Ernährung, Lebensführung, ??

Vielleicht kann mir irgend jemand etwas weiterhelfendes schreiben?
Ich wäre sehr dankbar und Grüße euch, attuy