Zum Hauptinhalt springen
08 Sep. 2014 10:17
  • Simone66
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Ich danke Euch für diese positiven Feedbacks....und ich wünsche Euch nur das allesbeste....Simone

06 Sep. 2014 21:14
  • lunamay
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
hallo!
bei mir wurde die diagnose im juli 2013 gestellt-meine symptome waren eher schlaganfalltypisch,hatte zusätzlich rippenschmerzen.mein blutbild war schon sehr schlecht,mit beginn der chemo ging es mir besser!!! ich konnte wieder spaziergänge machen,mich mit freunden kleine unternehmungen machen,was vor der chemo nicht möglich war,jede krebsart ist anders und jede chemotherapie auch!alles gute für euch!!

04 Sep. 2014 18:49
  • Lucy
  • Offline
  • 408 Beiträge seit
    12 Dezember 2012
Mehr
Liebe Simone,

Ich kann mich den Worten von Hope nur anschließen. Ich habe meine Diagnose vor mehr als zwei Jahren erhalten und zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche Schäden an der Wirbelsäule gehabt. Mir ging es auch mit jeder Therapie besser und die Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen. Anfangs fiel es mir auch schwer, wie ich mit meinem neuen Leben, was mir da einfach übergestülpt worden war, umgehen sollte. Aber die Bewegungsfähigkeit kam wieder, natürlich mit Einschränkungen bis heute, aber ich kann sagen, die letzten zwei Jahre waren trotz allem schön. Wir konnten einiges unternehmen und ich habe neue Sportarten für mich gefunden, die mir Spaß machen. Ich wünsche Euch, Deinem Vater und auch Dir alles Gute weiterhin. Und auch Dir Hope für Deinen Mann, dass ihm die Erhaltungstherapie eine lange Remission beschert.

LG,
Lucy

04 Sep. 2014 17:13
  • Simone66
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Liebe Hope,

Danke für Deine lieben Worte....ich finde es großartig, wie Ihr Euer "neues" Leben angenommen habt....mein Vater hat derzeit noch große Probleme sich mit seiner jetzigen Situation anzufreunden...die OP war heftig und sein Bewegungsapparat ist ziemlich eingeschränkt....er war immer sehr agil und hatte einen großen Bewegungsdrang...aber ich hoffe das es nun von Tag zu Tag etwas besser wird...ich wohne auch 250 km von meinen Eltern entfernt...war aber schon dreimal immer für drei bis vier Tage bei Ihnen....moralische Unterstützung hat auch meiner Mama gut getan....Euch wünsche ich von Herzen nur das allerbeste...und allzeit gute Fahrt in Eurem neuen Wohnmobil....Take care.......L.G....

04 Sep. 2014 16:17
  • Hope
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Hallo,

ich wollte mich sowieso wieder melden - ich bin auch fast neu im Forum. Mein Mann (50 Jahre alt) ist gerade im Klinikum und hat die zweite Hochdosis + autologe SZT vor einer Woche überstanden. Ich kann wirklich alle beruhigen, die es noch vor sich haben: Es ist nicht schlimm!! Es geht ihm noch besser als das erste Mal und er hat kaum Nebenwirkungen. Dieses Mal hat er auf mein Drängen den Mund oft gespült und somit kaum Probleme mit der Mundschleimhaut bekommen. Das ist wichtig! Natürlich ist er müde, aber das war es auch schon!
Zu deiner Frage: Die Chemoblöcke davor hat er auch sehr gut vertragen. Im Gegenteil, ihm ist es stetig besser gegangen als vor der Diagnose! Da haben wir erst mal gemerkt, wie schlecht es ihm eigentlich gegangen ist. Die Krankheit kommt so schleichend! Wir haben echt ein ganz normales Leben trotz der Behandlungen.
Klar hat es uns auch den Boden unter den Füßen weggezogen bei der Diagnose ... Vor allem ich habe lange gebraucht, um mich zu fangen. Aber jetzt stellen wir unser Leben komplett um. Unsere Kinder sind gerade mit dem Studium fertig geworden, wohnen wegen der Arbeit weit weg und wir werden unser dadurch viel zu großes Haus verkaufen und dann reisen, reisen, reisen ... Das haben wir zwischen den Behandlungen auch schon gemacht und uns ein tolles Wohnmobil gekauft mit allen Schikanen. Das tut uns so gut. Die BU-Rente ist genehmigt, die gesetzliche ist beantragt und somit haben wir auch keine finanzielle Einbußen durch den Gehaltswegfall.
Man muss eben das Beste daraus machen. Sobald er entlassen ist, und das wird bereits nächste Woche sein, wollen wir wieder losstarten. Das Wohnmobil hat viele Vorteile, weil er dadurch kaum Kontakt zu anderen Menschen hat und sich nicht anstecken kann.
Na ja, jetzt habe ich eigentlich mehr erzählt, als du gefragt hast. Aber ich bin so erleichtert, dass wir jetzt bald die ganzen Behandlungen überstanden haben und dazu auch so problemlos! Nun folgt die Erhaltungstherapie. Ich hoffe so sehr, es geht meinem Mann lange gut. Das wünsche ich euch beiden auch!
Viele Grüße

Und nun steh`ich auf der anderen Seite.... wurde erstellt von Simone66
04 Sep. 2014 15:25
  • Simone66
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Hallo Ihr lieben,

ich bin durch stöbern im Netz auf Euch aufmerksam geworden...mein Name ist Simone, ich bin 48 Jahre alt und bei meinem Vater (74 Jahre, aber topfit ) wurde am 03.07.2014, nach einer Odyssee von 8 langen Monaten mit wahnsinnigen Schmerzen, die Diagnose Plasmozytom am dritten Brustwirbel erteilt!...ich habe Ende 2011 selber eine niederschmetternde Diagnose (Lungenkrebs) erhalten, aber es geht mir derzeit wirklich gut und ich bin bis dato, nach langem Kampf krebsfrei...und dennoch ist es schwer für mich, nun auf der anderen Seite, als Angehörige zu stehen....man ist so hilflos...trotzalledem bin ich keine Sekunde panisch gewesen, sondern habe mich sofort belesen und bin dabei auf diese Seite gestoßen...ich selber bin im Krebsforum, aber da dieses Plasmozytom so selten ist, bin ich dort nicht fündig geworden...
mein Vater ist nun zweimal operiert worden, man hat Ihm den dritten Brustwirbel beinahe komplett entfernt, mit Zement neu geformt und mit Stangen und Schrauben fixiert...momentan ist er in der Bestrahlungstherapie ( 15 Stück )....danach soll er wohl noch eine Chemo bekommen und genau darauf liegt gerade mein Augenmerk...ich selber habe meine Chemo sehr, sehr schlecht vertragen...mir ging es soooooo schlecht und ich hab` panische Angst davor, das es meinem Daddy genauso ergeht...er ist so tapfer, aber ich habe solche Angst, wenn er die Chemo bekommt....kann mir jemand von Euch diese Angst etwas nehmen???....wie wird die Chemo im allgemeinen vertragen??...ich weiß, das mir niemand garantieren kann, das es meinem Papa während dieser Zeit gut geht, dennoch hätte ich gerne einen Austausch mit Euch...lieben Dank für`s zuhören, bzw. für`s lesen.... SIMONE