Hi Joseph,
danke für Deinen Kommentar, aber da hast Du was missverstanden: ich habe keinen inneren Druck, Prof. Einsele unbedingt sprechen zu müssen, ich möchte nur eine fachlich kompetente Aufklärung über die Krankheit, weil ich als Patient ja irgendwann entscheiden muss, was ich machen lassen will und was nicht, dazu brauche ich aber, außer dem, was ich über die Krankheit lese, auch fachliche Meinungen, eben auch unterschiedliche, dass ich mir darüber Gedanken machen kann und meine eigene Entscheidung treffen kann, hinter der ich dann auch stehe.
Dass ich akzeptieren muss, dass ich diese böse Krankheit nun mal habe, weiß ich, da bin ich auch auf einem guten Weg, bleibt ja eh nix anderes übrig.
Heute hatte ich Glück: mein Onkologe hatte sich wohl überlegt, dass sein Schweigen zu der Würzburger Meinung nicht ok war und hat mich heute zu einer Besprechung bestellt, dort bekam ich jetzt eine gründliche Erklärung über mein Krankheitsstadium und mein persönliches Risiko, jetzt kann ich damit was anfangen.
LG
Cornelia