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JanS antwortete auf MM IIIa/ISS II IgG kappa
23 Juni 2014 10:43
  • JanS
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Joseph,

das Thema allogene SZT wurde angesprochen, vorerst aber noch nicht als präferierte Therapieoption eingeplant. Dies liegt daran, dass der Verlauf der Myelomparameter bei meiner Frau "plateauartig" ist, will heißen, bei Therapiepause oder am Anfang bei unzureichendem Ansprechen auf VCD pegelte sich der IgG-Wert immer auf einem Niveau ein, ohne zu- oder abzunehmen. Nur bei Einnahme Revlimid sinkt IgG deutlich.

Der Plan ist erstmal: autologe SZT mit anschließender Erhaltungstherapie (Revlimid?). Trotzdem läuft im Hintergrund schon eine Spendersuche bzw. wir meine Schwägerin HLA getestet. Unser Arzt sagt allerdings, dass der Nutzen und die Risiken einer allogenen SZT abgewogen werden müssen. Er selbst behandelt schon Jahrzente lang Myelompatienten und hat noch keinen Fall erlebt, bei dem ein Patient durch eine allogene SZT geheilt wurde. Ich kenne persönlich zwei weitere Myelompatienten, einer mit autologer SZT und eine mit allogener SZT. Beide hatten annähernd gleiche Rückfallzeiten (</= 1 Jahr). Die Mitpatientin mit allogener SZT hatte aber im Vergleich eine sehr schlechte Lebensqualität und viele Komplikationen.

Dennoch würde ich, wenn meine Frau das möchte, die allogene SZT nicht im vorhinein ausschließen wollen.

Gruß

Jan

joseph antwortete auf MM IIIa/ISS II IgG kappa
22 Juni 2014 22:03
  • joseph
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    03 August 2026
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Hallo Jan

Willkommen im Forum

Das MM greift fast bei jedem das Immunsystem an, da können wir Betroffene uns leider nur sehr schwer dagegen wehren.

35 ist auch extrem jung, wurde schon über eine Allogene Transplantation nachgedacht ?

Liebe Grüsse

Joseph

MM IIIa/ISS II IgG kappa wurde erstellt von JanS
22 Juni 2014 21:36
  • JanS
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo zusammen,

Ich bin neu im Forum. Bei meiner Frau wurde im Oktober 2013 o. g. Diagnose eines MM kurz vor ihrem 35. Geburtstag gestellt. Seitdem ist sie in Behandlung, wobei VCD nicht angeschlagen hat und seitdem Revlimid gegeben wird. Auch Revlimid hält das MM nicht so richtig in Schach. Nach deutlichem Abfall des IgG stiegen die Eiweiße in der Pause für die SZ-Mobilisierung wieder an. Stammzellen wurden durch Cyclomobilisierung und zusätzlich Plexiafor gesammelt. Die Hochdosis kommt aber erst, wenn eine gute Remission erreicht ist. Sie wird in Dresden und Leipzig behandelt. Sie hat keine Osteolysen, hatte aber schon 3 mal Lungenentzündung und 1 Blutvergiftung hinter sich. Bei ihr greift das MM scheinbar zuerst das Immunsystem an.

Wie haben wir es gemerkt: seit Jahren hat meine Frau Probleme mit Herpesinfektionen, zunehmend kamen Erkältungen sowie Angina tonsilliaris hinzu. Dann im Oktober 2013 plötzlich Halsschmerzen und 40 Grad Fieber. Notaufnahme: Anämie und Verdacht auf Leukämie. Dann Entwarnung - Gott sei dank, es wurde ein floride Pneunokokkensepsis festgestellt. Allerdings auch ein mit 117 abnorm hoher Eiweisswert. Eine Knochenmarkpunktion führte dann zur Diagnose des MM mit 40 % bis 80 % Infiltration.

Soviel dazu. Aktuell warten wir auf die HD. Zytogenetisch ergab sich ein Standardrisiko, bei Deletion 13q14 ohne weitere genetische Veränderungen.

Grüße an alle Betroffenen und Angehörige