TP53 steht für Tumorsuppressorgen P53.
(übrigens mein Lieblingsprotein8)).
Das Protein mit der tollen Funktionsbs-Bezeichnung Tumorsuppressor (eine funktionelle Einteilung) ist ein Protein, welches in seiner ursprünglichen Funktion DNA Schäden erkennt und dafür sorgt, dass eine Zelle mit DNA-Schäden (potentiell krebsgefährdend) sich selbst umbringt (Apoptose-programmierter Zelltod).
Der Begriff Tumorsuppressor kommt also daher, dass es durch seine Funktion ("Wächter des Genoms") entstehende Tumore unterdrückt (supprimiert).
Dieses Protein ist ein sehr wichtiger Bestandteil der körpereigenen Krebsabwehr und ist bei 50 % aller Krebsfälle mutiert (beim Myelom sind wohl ca. 10 % betroffen, ich auch...) oder funktionslos... Die alleinige Mutation von P53 hat nach einer aktuellen Studie, die ich gelesen habe, nicht viel zu sagen. Ist daher "nichts" besonderes, aber für viele Krebsformen eine Vorraussetzuung, da Krebszellen ja auch eine Entwicklung vieler verschiedener Mutationen durchlaufen müssen, bis sie wirklich zum Krebs werden.
Wie auch schon in anderen Beiträgen gesagt wurde, kommt es auf die Kombination der Mutationen an.
Und man müsste auch nochma dazu sagen, dass der Begriff Hochrisiko-Myelom auch unterschiedlich gehandhabt wird... Eine Klinik hat mich da einsortiert, eine andere nicht. Kommt immer drauf an, mit welchen Richtlinien die arbeiten..:bang: