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Chrissi antwortete auf Nabelschnurblut
27 Jan. 2014 17:21
  • Chrissi
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    03 August 2026
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Hallo an Alle,
danke für Eure Rückmeldungen.
Die Frauenärztin meiner Tochter hatte den Vorschlag gemacht Nabelschnurblut in erster Linie für den Eigenbedarf entnehmen und einfrieren zu lassen. Meine Tochter fand das alles super und sie wird das wohl auch machen.
Da ich persönlich einen Termin bei meiner Ärztin hatte und ich Ihr von meiner Krankheit berichtete, meinte sie nur, dass es doch eine Option wäre, auch für mich dieses Nabelschnurblut zu nutzen.
Sie wusste auch von der Krankheit Multiples Myelom und hat gleich alles hinterfragt. Ich hatte den Eindruck sie hatte wirklich Ahnung von dieser Erkrankung.(hat man auch nicht immer).
Sie meinte auch, es sei gar nicht sicher, dass jeder Patient, der ein schwelendes Myelom hat (so wie ich) ein aktives Myelom entwickelt......Wenn ich das nur glauben könnte.
Nun ja aber ich denke in einigen Jahren ist die Forschung so weit, dass man doch schon mehr machen kann und es vielleicht zu einer chronische Erkrankung macht (bei einigen Patienten ist das glaube ich schon möglich).

LG Chrissi

leopoldi antwortete auf Nabelschnurblut
27 Jan. 2014 14:59
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    23 Oktober 2009
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Hallo,

Lumpi, die Nabelschnur Deines Kindes hätte zu 50 % gepasst, die andere Hälfte ist vom anderen Elternteil. Ob man mit Nabelschnurblut überhaupt haploident transplantiert, entzieht sich meiner Kenntnis. Wie schon genannt, scheitert es schon an der Menge.
Abstoßungen sind seltener, ich glaube es heißt diese Zellen seien vereinfacht gesagt noch "weniger geprägt/anpassungsfähiger". Das hat wiederum den Nachteil, dass sie vermutlich auch Myelomzellen eher tolerieren.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

Lumpi antwortete auf Nabelschnurblut
27 Jan. 2014 09:05
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    03 August 2026
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Hallo Chrissi,

als ich die Diagnose MM bekommen habe, hatte sich mein Jüngster gerade angekündigt. Daher haben wir auch ganz konkret mit den Ärzten besprochen, ob sich mit dem Nabelschnurblut irgendwas anfangen lässt. Fazit damals: Als Stammzell-Quelle für meine persönliche Behandlung kam es schonmal nicht infrage. Erstens ließen sich zuwenige Stammzellen für die Transplantation bei Erwachsenen gewinnen und zweitens sei es auch gar nicht wahrscheinlich, dass die Zellen für mich geeignet gewesen wären.
Wäre also die Option geblieben, das Nabelschnurblut für einen anderen Empfänger (eben ein Kind) oder für eine hypothetische spätere Behandlung meines Sohnes selbst aufzubewahren.
Da wiederum sah es so aus, dass es keine öffentliche Bank für derartige Spenden gab, die dann Danke gesagt und das Ganze eingefroren hätte. Es gab lediglich private Anbieter, die das Nabelschnurblut gegen (viel) Geld aufbewahrt hätten. Und das hätte auch nur den Fall abgedeckt, das mein Sohn die Zellen irgendwann selbst gebrauchen kann (nebenbei: Ich hoffe sehr, dass das nie der Fall sein wird). Dritten Empfängern bleiben solche Quellen verschlossen, weils eben keine öffentlichen Banken sind.

Soweit meine 2Cts.
Wir haben das an dem Punkt auf sich beruhen lassen. Das war Anfang 2012. Gut möglich, dass der Stand inzwischen ein ganz anderer ist.

LG

joseph antwortete auf Nabelschnurblut
26 Jan. 2014 22:34
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sergio schrieb: Problem ist, dass für einen Erwachsenen eines nicht reicht. Also wären zwei notwendig.


Hi Sergio

Genau darin liegt das Problem, da die Multiplikation des Vorhandenen immer noch sehr schwer ist und extrem langwierig

Liebe Grüsse

Joseph

joseph antwortete auf Nabelschnurblut
26 Jan. 2014 22:31
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    03 August 2026
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Hi Volker

Ich versteh was du meinst, nur dann muss dieses "Nabelschnurblut" freigegeben worden sein

Man kann eigentlich nicht direkt von einer Möglichkeit der eventuellen Heilung ausgehen, die im grossen Ramen gestartet werden

Bei Chrissi ist das etwas anderes, Ihre Tochter ist schwanger und könnte somit familiär vorsorgen indem Sie die Nabelschnur einfrieren tut.

Das Hauptproblem liegt in den Replikationmöglichkeiten

Mutter ===>Tochter ===> Kind

www.ruhr-uni-bochum.de/genetik/Unterlagen/R+T+T+S.pdf

Liebe Grüsse

Joseph

sergio antwortete auf Nabelschnurblut
26 Jan. 2014 22:26
  • sergio
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    27 Oktober 2009
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hallo,
als ich damals keinen Spender finden konnte, dachten wir auch, Nabelschnurblut wäre eine Option. Problem ist, dass für einen Erwachsenen eines nicht reicht. Also wären zwei notwendig. Es wird, soviel ich weiss, manchmal gemacht, wenn keine andere Möglichkeit besteht. Abstossungsreaktionen sind geringer, aber die Blutbildung dauert länger.
Fuer Kinder dagegen ist es eine Option und wird auch öfters angewendet. Problem ist die Spende, anstatt es zu entsorgen, sollten diese eingefroren werden zur Weiterverwendung. Da passiert zu wenig und werdende Eltern haben oft anderes im Kopf als sich um die Nabelschnur zu kümmern. Deswegen ein besonderer Dank an alle, die sich dazu bewegen können, die Nabelschnur zu spenden.
Gruss

Sergio