Hallo Chrissi,
als ich die Diagnose MM bekommen habe, hatte sich mein Jüngster gerade angekündigt. Daher haben wir auch ganz konkret mit den Ärzten besprochen, ob sich mit dem Nabelschnurblut irgendwas anfangen lässt. Fazit damals: Als Stammzell-Quelle für meine persönliche Behandlung kam es schonmal nicht infrage. Erstens ließen sich zuwenige Stammzellen für die Transplantation bei Erwachsenen gewinnen und zweitens sei es auch gar nicht wahrscheinlich, dass die Zellen für mich geeignet gewesen wären.
Wäre also die Option geblieben, das Nabelschnurblut für einen anderen Empfänger (eben ein Kind) oder für eine hypothetische spätere Behandlung meines Sohnes selbst aufzubewahren.
Da wiederum sah es so aus, dass es keine öffentliche Bank für derartige Spenden gab, die dann Danke gesagt und das Ganze eingefroren hätte. Es gab lediglich private Anbieter, die das Nabelschnurblut gegen (viel) Geld aufbewahrt hätten. Und das hätte auch nur den Fall abgedeckt, das mein Sohn die Zellen irgendwann selbst gebrauchen kann (nebenbei: Ich hoffe sehr, dass das nie der Fall sein wird). Dritten Empfängern bleiben solche Quellen verschlossen, weils eben keine öffentlichen Banken sind.
Soweit meine 2Cts.
Wir haben das an dem Punkt auf sich beruhen lassen. Das war Anfang 2012. Gut möglich, dass der Stand inzwischen ein ganz anderer ist.
LG