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Volker07 antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
20 Jan. 2014 21:35
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Hallo Joseph!

Wenn du so vorsichtig bei eventuellen Impfungen bist, würde ich an deiner Stelle nicht mit den von dir vorgeschlagenen Mitteln beginnen, sondern einfach mal deinen Impfstatus bestimmen lassen. Das ist einfach und relativ preiswert und wird sowieso für jeden Reisenden in ein Land außerhalb Europas empfohlen! In meiner Gegend muss man dafür nicht einmal zum Arzt, sondern kann dies ad hoc bei jedem größeren Medizinlabor machen lassen.

Beste Grüße
Volker

Volker07 antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
20 Jan. 2014 21:29
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An Alle!

Die ab 60 empfohlene Auffrischungsimpfung gegen Windpocken als Vorsichtsmaßnahme gegen Herpes Zoster sollte NATÜRLICH VOR der MM-Erkrankung stehen! Ob es danach noch sinnvoll ist, ist ein anderes Thema. Generell sind zum Problem der verschiedensten Impfungen schon zahlreiche Publikationen erschienen. Ich habe mich lediglich gegen Grippe und nach einem Jahr nach auto-Transplantation gegen Pneumokokken (glaube ich jedenfalls!) impfen lassen. Alles andere ist fraglich!

Beste Grüße
Volker

Chiara12 antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
20 Jan. 2014 21:19
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Hallo Josef,

es handelt sich ja nicht um eine Impfung, sondern um eine Prophylaxe für kürzlich autolog Transplantierte.

Ich bin ja Angehörige und hatte als Kind die Windpocken. Allerdings werde ich mir meinen Impfpass noch mal genau anschauen. Wie der Zufall es will, bekam ich vor zwei Jahren eine Impfauffrischung. Nur kann ich mich nicht mehr an Details erinnern.

Notfalls spreche ich mit meiner Hausärztin.:oops:

Liebe Grüße
Chiara

Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.

Chiara12 antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
20 Jan. 2014 21:19
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Hallo Josef,

es handelt sich ja nicht um eine Impfung, sondern um eine Prophylaxe für kürzlich autolog Transplantierte.

Ich bin ja Angehörige und hatte als Kind die Windpocken. Allerdings werde ich mir meinen Impfpass noch mal genau anschauen. Wie der Zufall es will, bekam ich vor zwei Jahren eine Impfauffrischung. Nur kann ich mich nicht mehr an Details erinnern.

Notfalls spreche ich mit meiner Hausärztin.:oops:

Liebe Grüße
Chiara

Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.

Chiara12 antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
20 Jan. 2014 21:14
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Hallo Angela,

die Studie beginnt erst in ein paar Wochen und ist wohl noch nicht
veröffentlicht. Sie richtet sich nur an Patienten, die vor kurzem eine autologe Stammzelltransplantation erhalten haben. Darunter fallen nicht nur MMler, sondern auch andere an Lymphom Erkrankte.

Leider weiß man nicht, ob man nur ein Placebo erhölt, oder ob man das zu testende Medikament erhölt. Wenn man das Placebo bekommt, fällt wohl eine Prophylaxe gegen Herpes komplett weg:bang:

Wenn man das neue Medikament erhölt (Gruß an den Computer), dann weiß man ja nicht, ob es wirklich vorbeugt. Eventuell gerät das eh geschwächte Immunsystem so aus dem Gleichgewicht, daß das MM leichtes Spiel hat und schnell wieder ausbricht.

Das sind jetzt meine Bedenken. Wir haben ja auch keine Möglichkeit, daß mal in Ruhe mit einem Arzt zu besprechen. Morgen wird einfach gefragt: Teilnahme ja oder nein. Mein Freund ist jetzt doch stark geschwächt und nicht in der Lage, eine solche Entscheidung zu treffen. Da lehnen wir lieber dankend ab.

Gruß an alle
Chiara

Ich versuche stark zu sein und das Beste daraus zu machen.

joseph antwortete auf Gürtelrose/ Herpes Zoster
19 Jan. 2014 23:25
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Wenn wir schon dabei sind

Bei Allogentransplantierten gilt ===>

Immunsupprimierte sollten sich nicht gegen das Herpes Zoster (VZV; Windpocken, Gürtelrose) impfen lassen. Wenn ein Mitbewohner nach einer Impfung gegen Herpes Zoster Hautbläschen oder andere Veränderungen zeigt, muss eine ausreichende räumliche Trennung erfolgen.

Sinnvoll ist es aber, dass sich Familienangehörige und andere enge Kontaktpersonen impfen lassen, falls sie in der Vergangenheit keine Herpes-Zoster-Infektion (Windpocken, Gürtelrose) durchgemacht haben oder geimpft wurden. Dadurch können sie nicht zum Überträger dieser Erkrankung werden. Bestehen Unklarheiten über den Infektionsschutz von Familienangehörigen bzw. engen Kontaktpersonen gegen VZV, kann man eine Bestimmung des Antikörpertiters durchführen.

Die Frage zu empfohlenen Impfungen betrifft aber nicht nur Transplantierte, sondern auch deren Familienangehörige, enge Kontaktpersonen und medizinische Betreuer, damit diese im Erkrankungsfall nicht zu Überträgern der Erreger werden.

www.leukaemie-phoenix.de/impfempfehlungen.html

MFG

Joseph