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gast antwortete auf viele fragen....
16 Dez. 2013 14:35
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Hallo margret,
Wie recht du hast....aber weisst du , ist ein mensch erst einmal in einer demenzunterbringung hat er es schwer.. er ist auf gedeih u verderb gutem oder schlechtem pflegepersonal ausgeliefert.. ich für mich habe den Anspruch an mich selbst meinen Bewohnern mit dem Höchstmaß an Respekt u emphatie zu begegnen...versuche sie in allen belangen zu beteiligen...ich mag meine leute...jeden auf seine ganz spezielle art und weise und sie geben mir viel zurück. ..
In dem speziellen fall dieses bewohners habe ich heute bereits die maschine angeworfen u darauf bestanden das fentanyl zu erhöhen u tavor hinzuzunehmen.ausserdem möchte ich einen homecarearzt mit ins boot nehmen, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.leider gibt es keine Angehörigen für diesen patienten u so muss ich dann halt für sein schmerzfreies dasein sorgen...das werde ich tun...

Liebe grüße M.

Margret antwortete auf viele fragen....
16 Dez. 2013 12:50
  • Margret
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Hallo gast,

meinen tiefen Respekt vor Deinem Job und deinem Engagement!

Dass du den Anweisungen des Arztes folgen musst, versteht sich. Das enthebt Dich aber doch nicht der Möglichkeit, ihm Fragen zu stellen. Du kannt ihn doch um Seine Fachmeinung zum Gesamtzustand des Patienten, der denkbaren Perspektive und den Behandlungsoptionen bitten.

Eine gute Schmerztherapie ist übrigens nicht das letzte, was man tun muss, sondern das erste! Man kann das nicht oft genug sagen. Leider ist D bei der Schmerztherapie Mangelgebiet, man kann als Patient, Pflegekraft und Angehöriger das Thema nur immer wieder mit Nachdruck einfordern.

Bitte sorg dafür, dass er in seinem durch die Schlaganfälle, Kachexie und Demenz reduzierten Zustand wenigstens keine Schmerzen mehr hat!

Hat er Angehörige, die sich um ihn kümmern?

Liebe Grüße,
Margret

gast antwortete auf viele fragen....
16 Dez. 2013 09:38
  • gast
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Ich muss mich an die anweisung des arztes halten....aber wenn jetzt palliativ was passiert hätte er zumindest keine schmerzen mehr....der arzt sieht es als nicht mehr sinnvoll an ihn ins Krankenhaus einzuweisen...da wusste ich ....finalpflege...ich werd versuchen ihn so gut ich kann zu begleiten....@ joerg...Gesundheitswesen? ??? Ich kenne Fälle da wird kg abgelehnt weil der pat.86 ist..."das bringt nix mehr".....

Joerg antwortete auf viele fragen....
15 Dez. 2013 23:14
  • Joerg
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...diesen Eindruck habe ich auch gleich gehabt. Habe mich nur nicht getraut das so unverblümt zu sagen. Da muß mal jemand auf den Tisch hauen. Was ist bloß aus unserem Gesundheitssystem geworden?

AngelaR antwortete auf viele fragen....
15 Dez. 2013 22:39
  • AngelaR
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Hallo Gast,
Mir schleicht sich der Eindruck ein, dass Du Palliativpflege leisten sollst, laut Arzt, will man da vermutlich nix mehr machen???? Schmerzmittel ist ja der letzte Weg????
Wenn der Patient dement ist, ist er wohl nicht mehr in der Lage zu begreifen, was eine Chemo, Stammzellentransplantation ect. bedeutet? Irgendwie muß er ja unterschreiben dann für die Behandlung? Vielleicht ist er dement durch die dauernde Schmerzmedikation????
Ich glaube Du machst einen wirklich sehr harten Job....
Ich bin geschockt und ratlos.
Liebe Grüße Angela


gast antwortete auf viele fragen....
15 Dez. 2013 14:35
  • gast
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.....die diagnose stand schon bei einzug vor zwei jahren.allerdings hatte ich davon keine kenntnis...