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08 Jan. 2014 19:36
  • leopoldi
  • Offline
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    23 Oktober 2009
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Hallo Gast,

ich bin gerade nicht so ganz am Ball ... aber bislang war es ja nicht so, dass es wirklich schon ganz individuell erfolgsversprechende Therapiepläne für die verschiedenen Gendefekte gibt. Das mit der Zytogenetik ist so ein bisschen Geschmackssache. Manche Patienten verzichten ganz bewusst darauf, um Verunsicherung zu vermeiden. Ich erinnere mich auh an einige Fälle von Hochrisiko im Forum, die dann doch sehr gute und stabile Remissionen erreicht haben.
Jedenfalls ist es so, dass der Patient dazu sein Einverständnis geben muss, auch unabhängig davon, ob er das Ergebnis wissen will oder nicht.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

08 Jan. 2014 13:04
  • gast
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    03 August 2026
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Hallo,

ich habe zu diesem Thema auch mal eine Frage: wird die Mutation, die dem MM zugrunde liegt, überhaupt im Krankenhaus getestet? Es gibt ja unterschiedliche Varianten...

Denn damit steht und fällt ja schlussendlich die Therapie (ausgenommen die SZT, die immer vielversprechend ist)

Oder funktioniert es eher nach dem Prinzip: wir probieren eine Medikation und schauen was passiert und versuchen so auf eine Mutation zu schließen?

Danke für Eure Antworten...

30 Dez. 2013 22:33
  • Pat
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    03 August 2026
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Ich habe zu diesem Thema in der Vergangenheit auch schon mal hier geschrieben.

Bisher war man bei der 11;14 Translokation von einer normalen bzw guten Prognose ausgegangen, aber es gibt eben Ausreißer wegen dieses Proteins. Das dürfte leider auch auf meine Mutter zutreffen.

So ist das Leben...


18 Dez. 2013 13:02
  • JeanVa
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    03 August 2026
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Habe dazu einen guten Bericht gefunden. Ich weiss nicht ob der Beitrag sogar auf den selben Studienresultaten aufbaut...nun haben Forscher den Risikofaktor ausmachen können, der für die schweren Verläufe von Multiples Myelom verantwortlich ist. Fand das eine sehr interessante Erkenntnis. Bei Interesse findest du mehr Informationen in folgendem Artikel:

www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Er...aemie/News/82774.php

Spannend wäre nun natürlich zu wissen wie der schwerwiegende Verlauf verzögert oder gemildert werden könnte?

Wie Rudi richtig sagt kann eine Genveränderung zu jederzeit auftreten. Aber es hilft dem Betroffenen und den Angehörigen sicher wenn beim Entdecken des Gendefekts gesagt werden kann ob es sich um eine Vorstufe, eine schleichende, sich langsam entwickelnde Form des Krebses oder um eine agressive Variante mit fast keinem Beandlungsspielraum handelt. Mir hat das fast am meisten zu schaffen gemacht...nicht zu wissen wie lange man wirklich noch hat.

Frohe Adventstage euch allen und auf den ständigen Fortschritt in der Forschung und Medikamentierung auch in 2014.

02 Nov. 2013 22:38
  • rudi
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    23 Oktober 2009
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Man muss ja auch bedenken, daß es Genveränderungen von Geburt an geben kann, also erblich bedingt und zum anderen können im Laufe des Lebens jederzeit Genveränderungen bei Zellteilungen auftreten (Unfall bei der Zellteilung, der nicht repariert werden kann).
Und zum Dritten können Genveränderungen durch Umwelteinflüsse provoziert werden (Strahlung, giftige Sunbstanzen die wir essen oder einatmen u.s.w.)

D.h. wenn ich heute einen 100% sauberen Gentest habe, dann kann schon morgen ein Gendefekt eintreten oder mehrere im Laufe der Zeit..

Retrospektiv, wie in der Studie mag das interessant sein, aber sich im Vorfeld testen zu lassen bringt nicht immer was, es verunsichert eventuell nur.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

02 Nov. 2013 13:36
  • Margret
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Dass für die Entstehung von Krebs generell eine genetische Disposition ausschlaggebend ist, war bekannt. Nun scheint man der speziellen Disposition für das MM auf der Spur zu sein. Gut so.

Was bedeutet das für den Patienten?

Selbst wenn man einen Test machen könnte/würde, wüsste man nur, dass man eine statistische Wahrscheinlichkeit von X% hätte, zu erkranken.

- Gibt es irgendetwas, womit man im positiven Fall den Ausbruch der Erkrankung verhindern/verzögern/abmildern könnte?
- Gibt es Medikamente, die individuell auf die spezielle Gen-Situation abgestimmt sind?

So lange das nicht der Fall ist... Just nice to know. Verbunden mit der Hoffnung, dass die Forscher diese Erkenntnisse schnellstmöglich in neue Medikamente umsetzen können, bevor vielen die Zeit wegläuft.