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08 Sep. 2013 12:52
  • KPH
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Ihr Lieben,

ich habe lange überlegt, mich in diese Diskussion einzubringen.

Ist es tatsächlich notwendig, jeden Beitrag zu kommentieren, selbst wenn dieser einen gar nicht interessiert???

Dies ist ein Forum, in dem man seine Ängste, Sorgen und Wünsche anderen mitteilt. Hierzu ist eine gewisse Offenheit notwendig. Diese Offenheit darf nicht als Grundlage dafür dienen, dass man sich gegenseitig zerfleischt.

Ihr habt mich als sehr offenen und positiv denkenden Menschen kennen gelernt. Und ich erwarte auf gar keinen Fall, dass mein geschriebenes Wort in irgend einer Form am anderen Ende kommentiert wird. Denn das Forum lebt davon, dass man gegenseitig Respekt voreinander hat. Schließlich ist es nicht einfach, seine Lebens- und Leidensgeschichte auszubreiten.

Ich erwarte, dass der Respekt im Forum wieder Einzug hält. Alles andere ist völlig Fehl am Platz.

Gleichzeitig sage ich aber auch, dass dies hier der beste Beweis dafür ist, tatsächlich eine eigene "MGUS-Rubrik" aufzumachen, um solche Diskussionen erst gar nicht entstehen zu lassen. Da hat Diddlmaus nicht ganz zu Unrecht eine - wie ich finde - sinnvolle Diskussion angeleiert.

Mehr habe ich zu dem Ganzen nicht mehr zu sagen...

Schönen Sonntag noch
Klaus

08 Sep. 2013 10:14
  • Chrissi
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Ja Christa, Du sprichst mir aus dem Herzen, das leben ist einfach zu kurz um sich gegenseitig runterzumachen. Als MGUS Patient ist jedes kleine Zwicken irgendwie belastend und man denkt nun geht es auch bei mir los. Das ist nun mal so. Aber man sollte sich hier nicht gegenseitig beleidigen, das ist ja wohl das Letzte. Also vertragt Euch und seid froh, dass es dieses Forum gibt.

Wünsche Euch noch einen schönen Sonntag.
Wir werden jetzt eine schöne Radtour machen.
LG Chrissi

06 Sep. 2013 21:07
  • christa
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
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Hallo Leute,
macht´s euch doch nicht so schwer miteinander.
Als ich noch MGUS-ler war, hatte ich auch Wahnsinnsangst vor dem was kommen "könnte". Jeder Pieps im Körper wurde registriert, klar. Aber vieles ist doch nur das gewesen, was Andere auch haben, wie Bandscheiben, Nebenhöhlen o.a. Es kann, muss aber nicht mit MGUS/MM zusammenhängen.
Leute, wir haben mit unserem Leben doch wirklich besseres zu tun, als uns gegenseitig runter zu machen. Leute, habt Mut zum Leben, wenn ihr einen guten Tag habt. Und wenn´s euch mal nicht gut geht, wisst, dass die besseren Tage wieder kommen.
Lieber Gruß
Christa

06 Sep. 2013 14:44
  • Jeanny150765
  • Offline
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    17 Juni 2010
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... merkst Du es noch??????
MMler haben jahrelang Ihre Gesundheit schleifen lassen?
Geh bitte zum Phychologen.................


Jeanny

06 Sep. 2013 12:33
  • Vicky1964
  • Autor
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    03 August 2026
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Ich glaube, es ist Zeit hier zu gehen und für mich, die mich hier eigentlich nur austauschen wollte und gefundenes Wissenswertes an den Mann/die Frau bringen wollte, ist hier eher nicht der richtige Platz.
Meine Erfahrung hier war mit vielen Menschen, die aktuell MM sind, dass sie jahrelang ihre Gesundheit haben schleifen lassen (als sie noch ein glücklich nur ein paar Wehwehchen hatten oder ahnungsloser MGUS waren, wie ich das wohl sein soll und dann, als über Nacht die Probleme, Schmerzen oder wie auch immer nicht mehr auszuhalten waren, ist man losgelaufen und teilt jetzt vielfach der ganzen Welt mit, wie schlecht es einem geht. Mit Recht, aber wieso steckt man jahre oder jahrzehntelang den Kopf in die Erde und beschwert sich über Menschen wie mich, die sich sorgen, die sich Gedanken machen.
Nur, weil ich anders ticke, brauche ich sicher keinen Psychologen, sondern eher diejenigen, die allzugerne den Kopf in den Sand stecken und die Wahrheit, dass irgend etwas nicht richtig läuft, nicht wahrhaben wollen.

Ich habe hier nur auf Nachfrage, Rütteln oder Angriffen etwas über m eine Situation geschildert, wohlweißlich mich auf einer Seite von lebensbedrohlich erkrankten Mitmenschen zu befinden.

Austausch mit anderen MGUSlern habe ich wenig bekommen-leider, aber das liegt wohl daran, dass man eben auf einer MM-Seite unterwegs ist und der MMler meist gar nicht weiß, wie sich MGUS wohl anfühlt oder man hat es vergessen, weil man jetzt gefangen ist, von einer ziemlich bedrohlichen Gefahr und vielen hier, geht es wirklich sehr sehr schlecht.
Das habe ich nie in Frage gestellt und/oder ich kann mich hier gottseidank und glücklicherweise nicht mit MM austauschen, weil mich diese Krankheit (noch nicht) getroffen hat. Wie weit ich davon entfernt bin kann niemand sagen.
Tatsache ist und die ist unumstritten, dass mein Hausarzt, der mich ein Jahrzehnt betreut hat und lediglich bei leichten Blasenentzündungen, grippalen Infekten etc. bei mir erhöhte Blutwerte finden konnte, ansonsten keine Auffälligkeiten fand. Als es im Winter 2011 los ging und schließlich mit massiv schlechten Werten zum MGUS gipfelte, war ich monatelang mit den Worten befasst, dass meine Blutwerte ok sein sollen. Netterweise hat selbiger mir mal im Dez. 2012 eine Tabelle übergeben, die ich mir heute an die Wand hängen kann und nachlesen kann, wie Doktorchen sich in aller Ruhe die Verschlechterung meines Zustandes belesen konnte, während ich mich schlecht fühlte und ahnungslos war.
Das was jetzt passiert ist, hätte verhindert werden können, wenn ich starke Medikamente nach Ausbruch der Erkrankung im Okt. 2011 bekommen hätte. Damals , als ich heftig aus der Nase blutete und meine Augen gefühlt mit Blut waren.
Ich habe hier mit manchen Kontakt gehabt, die erst mit massiven und schwersten Schmerzen und Beschwerden zum Arzt gegangen sind und dann war alles zu spät und schließlich war die Situation so ernst, dass viele sofort eine Chemo brauchten etc.

Ich bin sehr froh, dass ich Zeit meines Lebens auf mich aufgepasst habe und dass ich aufgrund der Einnahme eines Medikamentes seit vielen Jahren alle 3 Mon. zur Blutkontrolle muß. Nur aufgrund dieser Tatsache bin ich in das Raster gerutscht.
Heute wünschte ich mir, ich würde nur "Rückenschmerzen" habe, weil ich eine Schreibtischtäterin bin und nur mit meinem Sudeck-Füßchen leben müssen.
Das ist angenehmer als MGUS und die Aussicht auf Schlimmeres.

Ich wünsche den MMlern hier, die mich in den vergangenen Tagen traktiert haben, dass Sie besser lernen mit ihrer Situation umzugehen und nicht Andere anzugreifen, die sich kümmern, die nachdenken, die verschiedene Dinge ausprobieren etc., die meine Beschwerden auf ungeheuerliche Weise abreden. Seid ihr meine Ärzte, mein Mann, mein Sohn, meine Freunde, meine Kollegen. Was wißt ihr darüber, wie es mir geht? Nur weil ich noch keinen MM-Befund habe und mein Leben noch nicht so bedroht ist, wie das eure, muß es mir nicht super gehen. Und ich muß mich auch nicht glücklich schätzen, dass ich noch nicht MM bin, denn wie schnell sich das wandeln kann, haben mir hier viele mitgeteilt. Wißt ihr überhaupt noch, wie das ist mit der Angst zu leben MM zu bekommen zu haben? Plötzlich diese Diagnose in der Hand, schwarz auf weiß. Ja, bei vielen von euch ist das Jahrzehnte her, aber ich möchte so ein Blatt niemals in meinen Händen halten müssen und darum bemühe ich mich um Hilfen, darum kümmere ich mich und darüber sind die Menschen aus meinem persönlichen und privaten Umfeld sehr froh. Für mein Arrangement erhalte ich hier viel Zuspruch und das tut gut. Dass ich meinen Kopf nicht hängen lassen, dass ich nicht abwarte, dass ich nicht resigniere. Vielleicht, wenn ich MM wäre, wäre ich auch relaxter, kann sein. Das kann und will ich nicht wissen wollen.

Alles Gute für euren weiteren Lebensweg.

06 Sep. 2013 10:40
  • leopoldi
  • Offline
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    23 Oktober 2009
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Mc Donald wirbt mit 1 + 1 = 2
1 % pro Jahr ergibt rechnerisch tatsächlich 2 % in zwei Jahren.
Gerade weil MGUS selten Symptome zeigt, kennt man so wenig Menschen, die von MGUS wissen und lange Jahre unbehelligt mit dieser Diagnose leben. Dafür kennen wir viele MM-Patienten, die auch MGUS hatten, ohne es zu wissen.
Tz tz tz, ich wollt hier nicht mitdiskutieren, lehn mich nun lieber wieder zurück.

LGe
Monika

~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~