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joseph antwortete auf Blutspende?
01 Dez. 2009 16:18
  • joseph
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    01 August 2026
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Hi Dietmar

Jetzt aber bitte nicht in Panik verfallen, das war nur ein Hinweis auf mögliche Zusatzrisiken

Da ein entwickeltes MM , wie bei mir, oft bis zu 15 ... 20 Jahre in unseren Körper wütet und sich ausbreitet, weiss niemand von uns freiwilligen Blut-Spender, ob wir nicht doch schon im Vorfeld etwas an die Empfänger unserer Plasma-spenden weiter gegeben haben.

Man macht es ja mit freiem und guten Gewissen und ohne schlechte Absichten, da man ja mit dem Ziel des " Helfens " Blutspender wird und nicht um jemanden schaden zu zu führen

Liebe Grüsse

Joseph


dietmar antwortete auf Blutspende?
01 Dez. 2009 14:10
  • dietmar
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    01 August 2026
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Liebe Margret, lieber Joseph,

vielen Dank für Eure prompte Reaktion. Vor allem dafür, dass Ihr mich darauf aufmerksam gemacht habt, dass auch auf der Empfängerseite Probleme entstehen könnten. Ich bin richtig etwas erschrocken, diese Seite bisher nicht mitbedacht zu haben. Ist wohl ein Hinweis darauf, dass ich im Moment wirklich sehr mit mir zu tun habe... Und klar, ich werde nicht spenden gehen.

Liebe Grüße

Dietmar

Margret antwortete auf Blutspende?
01 Dez. 2009 12:05
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    01 August 2026
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Hallo Dietmar,

ich kann Joseph nur zustimmen: Die nicht einschätzbaren Risiken liegen auf beiden Seiten.

Meinem Mann wurde mit der Diagnose jede Blutspende strikt untersagt. Was beim Gesunden zur Anregung der Tätigkeit des Knochenmarks dient, kann dem ohnehin Erkrankten schaden. Gesicherte wissenschaftliche Studien gibt es dazu nach meiner Kenntnis nicht - wer will sich schon freiwillig im Rahmen einer Studie diesem Risiko aussetzen und vor allem: Wer hätte einen Nutzen davon?

Was die Risiken auf Empfängerseite angeht: Jeder Blutspender wird vor der Spende ja nach Vorerkrankungen etc. gefragt. Wenn du dabei MGSU/MM angibst, wird jeder verantwortungsbewusste Blutspendedienst dich ablehnen. Inwieweit trotzdem gespendetes Blut beim Empfänger ein Problem auslösen oder verstärken könnte, weiss ich nicht. Kann man das MM oder zumindest einen Risikofaktor weitergeben? Eventuell... Aber 'sowas' verbietet sich ohnehin von selbst.

Darüberhinaus haben viele MM-Patienten grottenschlechte Blutwerte und müssen ohnehin auf ihren HB-Wert aufpassen - da ist Blutspenden vollkommen ausgeschlossen.

Liebe Grüße und alles Gute,
Margret

joseph antwortete auf Blutspende?
01 Dez. 2009 11:29
  • joseph
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    01 August 2026
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Hallo Dietmar

Ich war vor meiner Erkrankung auch Blutspender, das heisst, ich hatte schon 5 Jahre vor bekannt werden meines MMs aufgehört zu spenden bedingt durch einen Tinitusvorfall, wo mir damals eine Medikation verschrieben wurde und somit das Blutspenden untersagt wurde

Aus ethischen Gründen würde ich persöhnlich nicht mehr zur Blutspende gehen, obwohl ja nur ein Teil des Blutes verwendet wird zwecks Weitergabe an einen Patienten, aber eine Garantie wirds nie geben, dass nicht in dem Falle mein MM an eine Drittperson übertragen werden könnte, das könnt ich mit meinem Gewissen nicht vereinbahren.

Desweiteren werden deine Stammzellen permanent aktiviert nach jeder Blutabnahme, was auch zu einer Aktivierung der Fehlzellbildung führen könnte, nicht muss, aber könnte .............. russiches Roulette ist nicht unbedingt die Lösung !!

Ich hab mich schon öfter gefragt, ob mein 20 jähriges Blutspenden nicht auch dazu beigetragen hat, dass ich mit damals 44 an MM so aggressif erkrankte, aber bis heut konnt noch niemand mir eine richtige Antwort darauf geben, leider.

Wäre interessant zu wissen, wieviele " Ex-Blutspender" überhaupt von MGUS, PLZ oder MM betroffen sind, würd mich schon interessieren

Ich bin 4 Jahre jünger, also in 6 Monate auch in den 50ziger, lass dich nicht entmutigen

Liebe Grüsse

Joseph

Blutspende? wurde erstellt von dietmar
01 Dez. 2009 10:57
  • dietmar
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    01 August 2026
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Hi,

seit einer Woche bin ich (53) als Grenzfall zwischen MGUS und Plasmozytom diagnostiziert, auf Grund auffälliger Elektrophorese und Biopsie. Jetzt versuche ich mich auf diesen Umstand einzustellen, und dabei komme ich dazu, manches bisher Selbstverständliche zu hinterfragen. Konkret frage ich mich gerade, ob und ggfs welchen Einfluss es haben kann, wenn ich weiterhin zur Blutspende gehen würde. Ist die dadurch angeregte vermehrte Blutbildung eher krankheitsverschärfend, unbedenklich oder möglicherweise sogar hilfreich?

Solidarische Grüße

Dietmar