Hallo Susi,
die Werte sind in der Norm. Eine Monoklonale Gammopathie an sich ist ja keine Erkrankung und muss auch nie eine werden.
Deine Irritation kann ich aber gut nachvollziehen, das kommt mir bekannt vor. Bei meinem Mann wurde ursprünglich ein IgA-Lambda-Myelom diagnostiziert. IgA-Lambda hat man im weiteren Verlauf nie mehr gesehen, heute sagen die Ärzte, sie gehen von einem Diagnoseirrtum aus, es sollte sich immer um ein reines Lambda-Leichtketten-Myelom gehandelt haben. Zwischendurch hatten wir auch Verdacht auf IgG-Gammopathie, mal hieß es monoklonal, dann oligoklonal (oder polyklonal?). Jetzt ist mein Mann laut Beckenpunktion in CR, hat aber ein "Plasmozytom" am Oberarm. Den Versuch das wirklich zu verstehen hab ich irgendwann aufgegeben. Laut Ärzten kann man nicht sagen, ob das Myelom sich in ein Plasmozytom zurückentwickelt hat oder ob das eventuell was ganz Neues ist.
Die Krankheit hat viele Gesichter und führt nicht nur uns Patienten hinters Licht. Bei Deiner nächsten Kontrolle kann dieser Verdacht genauso schnell wieder weg sein wie er aufgetaucht ist. Außerdem glaube ich mich zu erinnern, dass wir schon mal dieses Thema hatten, dass solche Phänomene nach Transplantation gar nicht so außergewöhnlich sind.
Genieße den Frühling und freu Dich über Deine Remission. Ich wünsch Dir, dass diese ganz lange anhält.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~