Ihr Lieben,
Jahrelang vor der Diagnose, gleich nach einem schweren Unfall mit 6 Stunden OP hatte ich Muskelschmerzen. Die Muskeln waren hart und zogen an den Knochen, sodaß sich die Knochenhaut entzündete. Das war im normalen Blutbild nicht nachweisbar, im MRT hat man es aber gesehen, dass Flüssigkeit um die Sehnenansätze war. Damals wurde ich mit Fibromyalgie abgetan. Mittlerweile mit der zunehmenden Beschäftigung mit der Krankheit und ihren Ausformungen, (ich habe ja seit einigen Jahren diese verhärtete und sich verkürzende Haut) und vermehrten Eiweißablagerungen in der Unterhaut ( Lymphe fließt nicht mehr richtig) - tippe ich darauf, dass die vermehrte Eiweißbildung im Blut sich durchaus auch in der Muskulatur ablagern könnte. ( Nicht nur in den Organen, wie bei Amyloidose)
Im Österreichischen Forum habe ich einen Artikel gefunden ( Link versaubeutelt), dass diese Ablagerungsformen eigentlich noch viel zu wenig erforscht sind. Zu diesem Bild gehören auch Magen - Darm Probleme, Schlafstörungen, Muskelschmerzen ect. Es ist eben nicht nur ein böses Zell in den Knochen.
Es ist eine systemische Krankheit und etliches aus den Fugen.
Man hofft, dass man mit der Chemokeule auch das in den Griff bekommt..... Es gibt wie gesagt keinen richtigen Ansatz und viel zu wenig Ausbildung darüber bei den Ärzten!
Ähnlich wie beim Raynard Syndrom, was auch auf kryoreaktive Bluteiweiße, die die Kappilaren verkleben, zurückzuführen ist. All das macht Schmerzen. Wer auch diese kältereagierenden Hände hat, weiß wovon ich spreche....
Ich würde gern dieses ganze zu viele Eiweiß aus dem Körper bekommen!
Ich habe über die Jahre gelernt, die Schmerzen anzunehmen. Seit einem Jahr nehme ich so gut wie keine Schmerzmittel mehr. Besonders übel ist es, wenn es im Gesicht ( Kiefergelenk) schmerzt. Dann ist die Laune ganz im Eimer. Mir hilft nur, auf dem Schmerz rummassieren mit aller Kraft!
Ich nehme Coolpads und Wärme, je nach Intuition, was helfen könnte. Wobei Wärme auch wieder anregend ist, was wieder mehr Flüssigkeit bedeutet ect....
Musik, gute Gedanken, Ablenkung, Rausgehen, Sonne, ein gutes Buch, schwimmen, so auf dem Wasser liegen ect. all das hilft, damit umzugehen.
Da ich weiß, dass nichts gegen diese Schmerzen hilft, entweder sie sind da, oder eben nicht, habe ich sie angenommen und ich glaube auch hervorragend ignorieren gelernt.
Manchmal mache ich Joga nach CD, das hilft auch ganz bewußt in die Muskeln mit den Gedanken zu gehen.
Das Einzige, was gar nicht geht, ist der Gedanke, dass mir Jemand noch mehr Schmerzen zufügen möchte. ( Außer die Massage in die Tiefe, die wirkt nur, wenn es richtig weh tut, das kann ich aushalten)
Deshalb schaffe ich es nicht, die Knochenstanze anzugehen.
Ich kriege es nicht über den Kopf hin. Es muß ja noch andere Möglichkeiten der Diagnostik geben.....':bang:'
Eigentlich ist es ja nur für die Statistik und komplette Diagnose. Helfen tut es nicht! Ich hatte es einmal bis zur Betäubungsspritze dahinein geschafft, 2 Wochen schlimmste Schmerzen war das Ergebnis, sie hatten direkt den verkrampften Muskel getroffen.....Ich wahnsinnig geheult und alles abgebrochen.....Nein, nicht tapfer.
Stammzellen werden ja dann auch aus dem Blut entnommen, warum nicht auch vorher zur Diagnostik????
Ich nehme auch an, dass mit der Stanze gutes Geld verdient wird.....
Das wollte ich noch einmal los werden. Schmerzen sind Mist, aber man kann es lernen, damit zu leben. ( Klingt unsäglich trostlos.....)
Dabei kommt jetzt der Frühling!!!!!!!!!!
Raus mit uns!
Alles Liebe für Alle
Angela