Hallo Juergen, hallo Chrissi,
passt zwar nicht ganz ins Konzept, aber: auch ich hatte schon vor Diagnosestellung immer wieder mal mit einem Reizdarm zu kämpfen. Dies mündete z.T. sogar in einer wochenlangen Behandlung gegen Haemorrhoiden, Verdacht und Behandlung gegen Wurmbefall usw.) Ich muss dazu sagen, dass ich immer gerne Suessigkeiten gegessen habe. Dann 2007 die Diagnose, 2009/2010 Behandlung und Teilnahme an einer Studie mit Revlimid, wobei die Erhaltungstherapie nach 9 Monaten wegen starker Durchfaelle abgebrochen werden musste. Es hat 2 - 3 Monate gedauert, bis sich die Verdauung halbwegs wieder normalisiert hat. Nun bekam ich im Spätsommer vergangenen Jahres einen schweren Darminfekt mit unglaublichen Kolliken. Durchfall hatte ich nicht. Die Vorgaben des Arztes waren: keine Fette, kein Zucker, keine Milchprodukte, nur Tee und Zwieback. Nach wenigen Tagen war der Infekt überwunden und zu meiner groessten Überraschung stellte ich fest, dass ich bei einem Verzicht auf Zucker überhaupt keinerlei Probleme mehr mit der Verdauung (dazu gehoerten auch immer mal wiederkehrende Durchfaelle, Bauchschmerzen etc.) habe. Ich vermute, dass ich - unabhängig vom MM - schon seit langem mit einer Zuckerintolleranz behaftet bin. Nun, meiner Linie kommt es zugute.
Vielleicht hilft euch dieser Hinweis ein wenig weiter.
LG
Inci