@ irmavep,
Ich bin kein Angehöriger, daher kann ich vermutlich nur vage verstehen, wie aufgewühlt du bist.
aber lass dir etwas Mut zusprechen, wie auch schon ein paar meiner Vorredner gesagt haben, das Myelom ist aktuell bereits soooo gut in den Griff zu bekommen. In den letzten 12-5 Jahren kamen Medikamente auf den Markt, die die Behandlung revolutioniert haben. Dass du davon in den Prognosen und Statistiken im Netz nicht viel finden wirst, ist einfach logisch damit zu erklären, dass die daraus resultierenden Daten noch zu jung, statistisch nicht ausgereift sind!
Mein Rat an dich, höre niemals nur auf einen Arzt. Egal wo ihr hin geht, lass dir von sämtlichen Befunden, Berichten eine Kopie aushändigen (das geht gerne mal unter...). Leg einen Ordner an, damit du einem fremden Arzt immer alle benötigten Informationen aushändigen kannst.
Hol dir immer eine Zweitmeinung ein! Das hat nichts mit Misstrauen oder einem schlechten Arzt zu tun. Der befragte Arzt wird dir natürlich die Therapie vorschlagen, die er als bestes erachtet. Aber da das Feld der Therapieoptionen stetig wächst, kann ein Mediziner alleine da keinen Überblick mehr haben. Interdisziplinäre Fachzentren sind auch immer gut, da sie über die neusten Studien Bescheid wissen.
Und um das Multiple Myelom besser zu verstehen, kann ich dir, wie auch meine Vorredner, diese Seite, und besonders die ganzen Dokumente und Präsentationen von Profs und Ärzten nur wärmstens empfehlen...
Aber bezüglich der negativen Kritik über schlechte Prognosen im Netz, das gilt nicht mehr überall, der Artikel bei WIKI ist richtig gut geworden (wobei der englische wohl immer aktueller sein wird)... Letztes Jahr war der noch grottig. Nachdem ich meine Diagnose hatte, googlete meine Mutter MM und stieß auf Wiki, eine fünf Jahres Prognose und fiel aus allen Wolken...:bang:
Wenn du Fragen bezüglich der molekularbiologischen Abläufe hast, biete ich dir gerne, und bestimmt hier alle, meine Hilfe an! Frag einfach!
Lg lara