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30 März 2013 18:20
  • Mapoli
  • Offline
  • 1707 Beiträge seit
    18 Juni 2011
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Hallo Conny!

Ich wollte Dir einfach nur mal ein herzliches Willkommen wünschen und Dir sagen, dass ich es ganz toll finde, dass Du Dich so für den Mann Deiner Freundin erkundigst. Deine Freundin kann jetzt solche Hilfe sehr gut gebrauchen. Sie braucht den Kopf frei.
Ich selbst habe es im Freundeskreis oft so erlebt, dass sie sich heraushalten und immer "aufmunternd" :evil: sagen, "ach wird schon nicht so schlimm sein". In der Familie (Schwiegereltern usw.) wird die Krankheit ganz ignoriert. Das tut sehr weh. Da fühlt man sich oft alleingelassen. Ein Außenstehender kann aber oft die Informationen besser filtern. Als Patient oder Partner fahren die Gedanken und Gefühle oft zu sehr Achterbahn.
Also weiter so!
Und alles Gute für Deine Freundin und ihren Mann.


Liebe Grüße
Ma

30 März 2013 09:35
  • Cormil
  • Autor
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    04 August 2026
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Hallo,
vielen Dank erstmal für die Antworten und JürgenK: er hat nicht auch noch MS. Ich war da ein bisschen durch den Wind.
Julanka: Er ist 50 Jahre alt. Ich weiß nicht, welche Medikamente er bekommt. Die beiden müssen erstmal mit der Diagnose klar kommen.
Er hätte das alles vielleicht gar nicht bemerkt, wenn er beruflich in den letzten beiden Jahren nicht wesentlich stärker körperlich arbeiten müsste. Anfang letzten Jahres hat er noch einen schlimmen Autounfall glimpflich überstanden und im Skiurlaub war er auch noch im Dezember. Es ist unglaublich, dass jetzt festgestellt wird, dass ein Rückenwirbel kurz vor dem Bruch stand.
Erstaunlicherweise hat sich durch die Diagnose etwas verändert. Nach der Warterei gibt es jetzt etwas zwar unbegreifliches aber greifbares. Kampfesgeist kommt auf. Die Ärzte haben auch gesagt, dass es noch zeitig erkannt wurde. Ich hoffe sehr, dass die Behandlung gut anspricht.
Vielen Dank noch einmal!
Cormil ist übrigens nur mein Benutzername. Ich heiße Conny.

29 März 2013 10:35
  • jürgenk
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    25 August 2011
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Willkommen,
so dicht an der Diagnose fällt es besonders schwer, all die Informationen zu bewältigen. Hier halte ich es mit dem Rat von Joseph, Ruhe bewaren!
Ganz so widersprüchlich sind die beschriebenen Dinge auch nicht. So kann ein Blutbild vor einer Woche noch harmlos gewirkt haben und in einem andern Ergebnis sah man die Bedrohung der Nieren durch Paraproteine ebenfalls im Blut. Die Ärzte veranlassen zur Diagnosestellung unterschiedliche Analysen. Nach dem schädlichen Eiweiß sucht man sicher nicht im Standarttestverfahren.
Die nun eingeleitete Chemo wird ihn von den aktuellen Gefährdungen schützen. Damit gewinnt ihr Zeit und könnt das weitere Vorgehen bei Bedarf in der Folge korrigieren.
Sabine schrieb schon von ihrer zunehmenden Beruhigung die sich mit der Zeit einstellte. So wird es auch euch mit dem wachsenden Wissen gehen. Zuspruch findest Du hier genauso wie umfangreiche Erfahrungen mit Diagnoseverfahren und Therapien. Die konnten wir nur sammeln, weil das MM uns die Jahre dafür gab. Auf den Mann Deiner Freundin warten noch bessere Chancen.
Viel Kraft und liebe Grüße
Jürgen

29 März 2013 09:21
  • Julanka
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    04 August 2026
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Hallo Cormil,

so ging es meinem Mann (Patient) und mir auch. Mit Diagnosestellung ging auch schon die Behandlung los und es wurden bezüglich der Medikamente Entscheidungen erwartet, die wir mit unserem Wissen zu dem Zeitpunkt noch gar nicht treffen konnten.
Jetzt, nach 7 Wochen lesen, lesen und nochmal lesen und den Antworten von "alten Hasen" hier im Forum werden wir ein wenig "ruhiger".
Interessieren würde mich wo und mit welchen Medikamenten der Mann Deiner Freundin behandelt wird, und wie alt er ist.
Vielleicht magst Du dazu ja noch etwas schreiben.
Für Dich hat jetzt natürlich auch eine emotional sehr anstrengende Zeit angefangen und ich freue mich, dass Du die Beiden so aktiv unterstützt.
Liebe Grüsse,
Sabine

29 März 2013 08:46
  • joseph
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    04 August 2026
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Cormil schrieb:
Diagnose Multiples Myelom

Aber diese Multiple Sklerose


Hallo Cormil

Zuerst mal, willkommen im Forum

Ich geh mal davon aus, dass der Mann deiner Freundin nur an multiplem Myelom leidet und nicht an MS zusätzlich

Ja , leider ist es möglich dass Werte sich innerhalb von einer Woche drastig verändern, nur sollte man davon sich nicht beirren lassen, da immer mehr zusätzliche Auswertungen in den nächsten Tagen und Wochen ins Haus stehen, es ist rein unmöglich innerhalb einer Woche alles vorliegen zu haben, auch für den besten Onkologen

Also, Ruhe reinbringen und mal die kommenden 4--6 Wochen Daten sammeln

Liebe Grüsse

Joseph

28 März 2013 23:42
  • Cormil
  • Autor
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    04 August 2026
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Hallo zusammen,
heute ist beim Mann meiner besten Freundin die Diagnose Multiples Myelom gestellt worden und die erste Chemo wurde heute eingeleitet.
Es ist jetzt genau 1 Woche her, dass Löcher in den Knochen gefunden wurden und jetzt soll alles schon so fest stehen. Ich versuche für meine Freundin stark zu sein, aber ich fühle mich so hilflos. Wie wohl jeder normale Mensch brauche ich Zuspruch und Hoffnung um ihr weiter zu helfen auf diesem schwierigen Weg. Ich frage mich, ob diese Klinik die richtige ist, auch wenn es eine gute Onkologie dort gibt. Aber diese Multiple Sklerose ist ja keine Allerwelts Krankheit. Kann es wirklich sein, dass innerhalb einer Woche das alles so fest steht? Es wurde gestern ein Ganzkörper-CT und eine Stanzung des Knochenmarks gemacht. Löcher in den Knochen wurden schon letzte Woche bei einem CT festgestellt. Das Eiweiß im Blut ist abnorm hoch. Laut Arzt stand ein Nierenversagen kurz bevor, obwohl letzten Freitag noch gesagt wurde, dass die Blutwerte keinen Grund zur Beunruhigung geben würden. Ist das so möglich? Ich würde ihnen so gerne helfen. Heute wurde bereits mit der Chemo angefangen. Das soll jetzt so weiter gehen ein halbes Jahr und dann soll eine Knochenmarktransplantation (eigenes Knochenmark) erfolgen. Auch von einer Bestrahlung war schon die Rede. Danke schon mal im voraus.