Zum Hauptinhalt springen
  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Leopoldi" am 14. August 2009 um 07:26 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 12. August 2009 um 15:42 Uhr.

Hallo,

obwohl natürlich niemand Genaues weiß, hat mir erst die Tage ein Arzt mit großer Überzeugungskraft gesagt, Asbeststaub scheide als Risikofaktor aus, würde Lungen- bzw. Kehlkopfkarzinom fördern.
Kann man wirklich davon ausgehen, dass wen man von MM und nicht mehr MGUS spricht, dies über 20 Jahre unentdeckt bleiben könnte? Selbst wenn man den Diagnosezeitraum vielleicht noch um fünf Jahre ausdehnen würde, wäre die Quote immer noch sehr hoch. Ich glaube da eher nicht an einen Zufall.

Schöne Grüße
Leopoldi

  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "MW" am 12. August 2009 um 16:55 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 12. August 2009 um 15:42 Uhr.

Ja, so hatte ich das gemeint, danke Rudi. (Manchmal fehlen einem irgendwie die richtigen Worte...)

  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Rudi S" am 12. August 2009 um 15:42 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "christine" geschrieben am 12. August 2009 um 12:25 Uhr.

Hallo,
nach 9/11 wußte man daß fast alle Helfer kontaminiert wurden mit verschiedenen "Giftstoffen" wie z.B. Asbeststaub.
Diese 28000 Helfer wurden wahrscheinlich danach vorsichtshalber in gewissen Abständen lückenlos medizinisch kontrolliert um Auswirkungen auf deren Gesundheit möglichst frühzeitig zu erkennen.

Ich vermute daß eben durch diese lückenlose und regelmäßige Kontrolle mehr Fälle ans "Tageslicht" kommen als in einer unkontrollierten Population.

Von diesen insgesamt 8 Fällen wären wahrscheinlich ohne diese Kontrollen nur 1-2 Fälle so frühzeitig diagnostiziert worden.
Und auch von den 4 Fällen unter 45 Jahre wären ohne diese Kontrollen nur max. 1 Fall frühzeitig diagnosziziert worden.
Die nicht entdeckten Fälle wären dann eben erst über die nächsten 20 Jahre verteilt nach Auftreten von starken Symthomen diagnostiziert worden.
Und das ganze hätte sich dann wieder im Rahmen von ca. 4 Fällen pro 100000 Menschen bewegt.

Und so wie ich hier hat es Margret mit der "Relativierung" von Statistiken glaube ich auch gemeint.

LG
Rudi

  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "christine" am 12. August 2009 um 12:25 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Margret Winkler" geschrieben am 11. August 2009 um 16:51 Uhr.

Ich finde das schon relevant;das sind immmerhin sieben Mal mahr als statisch normal, wenn man rein von der Anzahl ausgeht. Wenn man die 4 unter 45 Jahren betrachtet, ist es noch viel dramatischer. Sind nicht ca.10% (oder noch weniger??) der Fälle jünger als 50? Das würde grob ausgerechnet heissen, dass die 4 auf eine Million Einwohnern kommen würden, oder? Macht dann ungefähr Faktor 35. Das ist doch schon genug für etwas wissenschaftliches Augenmerk.

  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 11. August 2009 um 22:51 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Christer" geschrieben am 11. August 2009 um 19:57 Uhr.

Lieber Christer,

grundsätzlich hast du recht... ich erinnere mich nur noch dunkel daran, was wir damals im Seminar Statistik lernten: Einer der Grundsätze war wohl, dass das Ergebnis weitgehend von der Ausgangsbasis abhängt (oder so ähnlich).

Im konkreten Fall: Natürlich ist die jüngere Altersgruppe überproportional stärker betroffen, weil das "Ausgangsmaterial" naturgemäß auch zur jüngeren Bevölkerungsgruppe gehörte. Ältere werden kaum an den anstrengenden und gefährlichen Aufräumarbeiten teilgenommen haben. Bei allen anderen Untersuchungen wird ja immer die gesamte Bevölkerung betrachtet. Die Zusammensetzung der Gruppe beinflusst also schon das Ergebnis. Vielleicht haben wir jemanden im Forum der uns die Sache mit den Statistiken nochmals erklären kann.

Trotzdem wäre sehr interessant zu erfahren, auf welche konkrete Belastung die Wissenschaftler die MM-Erkrankung zurückführen können - zumal bisher die Auffassung vorherrscht, dass die Mechanismen der Entstehung weitgehend unbekannt sind.

Liebe Grüße in die Runde,
Margret Winkler

  • archiv
  • Autor
  • 0 Beiträge seit
    01 August 2026
Mehr

Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Christa R" am 11. August 2009 um 14:18 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Rudi S" geschrieben am 11. August 2009 um 13:51 Uhr.

Hallo,
eine Verwandte hatte auch MM. Wir haben durchaus die Asbestplatten, mit denen ihr Haus beschlagen war, in die enge Wahl der Auslöser einbezogen. Das haben wir aber nur gefühlsmäßig so getan. Hat jemand genauere Erkenntnisse?
Liebe Grüße Christa R.