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christa antwortete auf Knochenmark Biopsie
18 Dez. 2012 10:06
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Hallo Evi,
meine erste Knochenmarksstanze wurde 2003 gemacht, als MGUS diagnostziert wurde (< 5% Zellen, bei IGG ~2200 mg/dl). ((Fast nichts hinterher gespürt))
Vor 2008 dümpelten die Werte immer so um 2500 mg/dl herum. Dann war eine ständige Erhöhung zu bemerken.
Als ich 2.2010 stark abbaute, stanzte der Onkologe bei IGG ~3200 mg/dl wegen meines schwachen Gesamtzustandes (10% < 20% erkrankte Zellen, also MM Ia)
Sommer 2012 hatte ich IGG 4670 mg/dl und eine leichte Anämie, als der Onkologe eine dritte Knochenmarkstanze wollte,der ich zustimmte. (60% erkrankte Zellen)
Nun bin ich seit August mit Erfolg in der Chemo.

Fazit: Meine Knochemarksstanzen wurden immer gemacht, wenn der Arzt den Eindruck hatte, dass sich bei mir etwas wesentlich geändert hat.

Dir wünsche ich alles Gute,niedrige Werte und die nötige Kraft und Freude zum Leben.

Allen wünsche ich ein frohes Christfest und ein gesegnetes Neues Jahr
Christa

joseph antwortete auf Knochenmark Biopsie
18 Dez. 2012 10:00
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Hallo Sarais

Zu erst mal, willkommen im Forum

Wieso wirst du so oft biopsiert, gibts da einen Grund, der es absolut nötig macht deinen Körper so oft zusätzlichen Gefahren aus zu setzen ? (Infektionsmöglichkeiten usw.)

Das mach doch bei dir schon zirka 15 Biopsien aus, was ich persöhnlich extrem finde, da die Resultate nicht immer den effektiven Krankheitszustand darstellen

MFG

Joseph

Sarais antwortete auf Knochenmark Biopsie
18 Dez. 2012 08:47
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    18 Dezember 2012
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Hallo Evi,

im Anfangsstadion sind bei mir 2 Knochenmarksbiopsien gemacht worde. Eine beim Hausarzt, von der ich nicht viel gemerkt habe, und eine in der Klinik, die nicht geklappt hat und auf die man dann auch verzichtet hat (es lag ja auch schon eine vor). Seither sind in den letzten 10 Jahren einmal bis zweimal pro Jahr Knochenmarkspunktionen im Beckenkamm mit Entnahme von Knochenmark gemacht worden und die empfinde ich nicht viel schlimmer als eine Blutentnahme.Sie wird von jemanden durchgeführt, der täglich mehrere macht und das einfach gut kann. Vielleicht solltest Du Dir auch so jemanden suchen und keinen Anfänger.

christine antwortete auf Knochenmark Biopsie
17 Dez. 2012 20:01
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Ich habe am Anfang einmal Hüftkamm und Sternum untersucht bekommen. Das Ergebnis vom Sternum haben sie "verschlampt" - bzw nicht registriert (hört sich doch viel netter an), das Ergebnis der Hüfte ergab in 2007 noch ein MGUS Ergebnis. Eine erneuerte Untersuchung im Herbst 2011 ergab per Definition MM, aber noch nicht behandlungspflichtig....... wegen grosser Schwierigkeiten im Rücken, dem "B" in CRAB :-) musste ich aber trotzdem 4 Monate später behandelt werden. Vor ein paar Wochen wollten die Norweger wieder im Sternum stanzen..... das habe ich abgelehnt.

Also, das heisst wohl, dass eine KM-Untersuchung alleine nicht so viel aussagt. Falls bei Dir die Blutwerte und Nieren i.O. sind, und ein MR keine Auffälligkeiten zeigt, wäre der einzige Grund für eine weitere Untersuchung des KM anhand von Markern "zu lesen" wie sich deine Krankheit evt. weiter entwickeln kann/könnte.
@Angela: Wenn die Ärzte behandeln möchten, geben sie ja in der Regel Gründe an:lol: AndreasR sagte immer, dass man Blutwerte nicht behandelt:wink:Also warte mal den Arztbrief ruhig ab. Ist dein IGG Wert stabil oder erhöht er sich langsam? In diesem Fall würde ich wohl alle 3-4 Monate checken. (So habe ich das gemacht) Wenn du öfter kontrollieren gehst, hast du mehr Kontrolle über deine Behandlung, -wenn es dann mal soweit kommen sollte - und musst nichts überstürzen.
Bei mir ging es z.B. von 25g/l IGG auf 40g/l doch recht schnell, .....da hatte ich dann auch schon Knochenprobleme. Das muss aber nicht so sein - hier gibt es viele Patienten, die schon laaaaaaange mit 25g/l+/- fit herumlaufen. Und auch welche, die mit einem IGG von 40g/l noch super Knochen haben.

Mapoli antwortete auf Knochenmark Biopsie
17 Dez. 2012 19:42
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    18 Juni 2011
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Hallo Evi,

bei mir wurde es bisher auch nur einmal gemacht. Mein Arzt erklärte mir, dass es erst eventuell wieder bei Beginn einer Behandlung und nach Abschluss einer solchen gemacht würde. Alles andere habe rein wissenschaftliche Gründe, z. B. in Studien, sei aber für den Patienten und die Behandlung unerheblich. Wichtig sei nur vor Beginn die Chromosomale Veränderung noch mal aktuell zu überprüfen, damit die Behandlung da entsprechend angepasst wird, z.B. bei Hochrisikopatienten.
Zudem ist es auch nicht immer hundertprozentig aussagekräftig. Wenn man die Punktion in einem vom Myelom befallenen Knochenbereich macht, erhellt man ein anderes Ergebnis, als wenn man etwas weiter daneben Knochenmark entnimmt.
Warum also unnötig quälen lassen? ;-)
In diesem Sinne, eine schöne Adventszeit.

LG
Ma

AngelaR antwortete auf Knochenmark Biopsie
17 Dez. 2012 18:40
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Evi schrieb: Hallo Ihr Lieben wie oft hat man bei Euch am Anfangstadion eine Knochenmarks Biopsie gemacht? Ich Danke Euch für Eure Antwort .


Liebe Evi,
Das muß jeder Patient selbst entscheiden. Die Knochenmarkpunktion ist wichtig für die Diagnose und Statistik haben mir die Ärzte gesagt.
Mein Gefühl ist, keine schlafenden Hunde wecken, meine Knochen lasse ich nicht freiwillig zerstören. Meinem Körper geht es schlecht genug auf anderen Ebenen. ( Muskeln, Haut)
Aber es gibt auch bildgebende Verfahren als Alternativen, oder aber man findet im Knochenmark nichts, und die Knochen sind trotzdem befallen. Habe ich alles hier schon gelesen.
Korrigiert mich, wenn ich mich nicht korrekt erinnere.

Mich würde sehr interessieren, ob eine Behandlung auch ohne Stanze möglich ist, ich verweigere mich bisher.
( Diagnose MGUS 2008, jetzt IGG 25g/l) Blutbild/Urin mache ich 1x jährlich, obwohl die Ärzte öfter wollen. Momentan hat man mir Chemo vorgeschlagen, aber für mich nicht schlüssig begründet, warum man anfangen will???? Bei MGUS? Die vollständigen Werte habe ich bis jetzt noch nicht, der Arztbrief dauert....
Ich gehe eventuell im April wieder hin, das fanden sie schon zu spät???
MRT 2010, ohne Knochenbefall, danach nicht mehr.
Die Werte, die ich hier sonst im Forum lese, sind viel dramatischer als meine....
Gleich nach der Diagnose lag ich schon mal auf der Pritsche zur Stanze und bin heulend wieder aufgestanden, weil ich mir so ausgeliefert und ohnmächtig vorkam, vorher hatte ich 3 Stunden stehend auf dem Gang gewartet und dann wollten die Ärzte auf einmal Mittag machen und hatten mal eben eine Art Abstellkammer mit Liege vorgesehen, um mich anzubohren, die Betäubungsspritze war schon im krampfenden Muskel gelandet, da hatte ich dann 2 Wochen gut von....( das war im städtischen Krankenhaus Kiel)
Es ist mir bisher nicht gelungen, ein fügsamer Patient zu werden, es ist mein Leben und mein Körper!.....

Das Forum hilft mir sehr, nie hätte ich von Ärzten solche Auskünfte erhalten wie von Euch!
Danke nochmals
Liebe Grüße und herrlichen Advent von Angela

PS: Danke Joseph, jetzt weiß ich, dass Vitamin D auch gegen zu hohen Alkoholgenuß hilft, gut zu wissen für die nächste Zeit mit guten Tropfen....