Hallo Evi,
ich glaube, jedes Myelom entsteht aus einer Monoklonalen Gammopathie heraus. Nur im Normalfall weiß der Patient von seiner "Vorerkrankung" nichts, weil man in der Regel nicht daraufhin untersucht wird. Und wie Joseph schon sagt, ob es jemals ausbricht, ist dann noch die Frage. Man sagt, dass in etwa 1 % der MGUS pro Jahr ausbricht. Kürzlich meine ich gelesen zu haben, dass sich das eine Prozent noch aufteilt in 0,6 > Multiples Myelom und 0,4 > Morbus Waldenström.
Dabei kann es beim Myelom vom MGUS evtl. irgendwann in ein smouldering Myelom übergeben, danach Stadium I, Stadium II und Stadium III, wobei man im Normalfall erst im Stadium III mit einer Behandlung beginnt.
Ich weiß nicht, ob es Erkenntnisse darüber gibt, wie lange jemand die Monoklonale Gammopathie mit sich herumträgt, bzw. ob die im Laufe des Lebens irgendwann quasi aus dem Nichts auftaucht, oder ob die Anlagen womöglich schon mit auf die Welt kommen ...?
LGe
Monika
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