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29 Mai 2017 11:47
  • joseph
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Hi Dietmar1954

Ich hab nie aufgehört zu arbeiten , ausser Festberuflich.

Bin täglich aktiv, obwohl die letzten Tage doch extrem heftig sind bei dem warmen Wetter

LG

Joseph

Schwabe antwortete auf Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie?
26 Mai 2017 07:52
  • Schwabe
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Hallo Dietmar1954,

aus meiner Sicht kann ich Dir nur sagen; lass ihn Ihn arbeiten, solange er sich gut dabei fühlt.

Ich selbst bin nach meiner 2-ten SZT wieder arbeiten gegangen. Meiner Psyche tat es gut, meinem Immunsystem "diente" es zum Training.

Da das Resultat meiner Behandlungen allerdings nur bzw. Gott sei Dank wenigstens eine Stabilisierung war, war ich den Anforderungen leider nicht mehr gewachsen, weshalb ich mit der Arbeit nunmehr aufgehört habe.

Meinen bisherigen Hobby's kann ich nur noch in allenfalls sehr begrenztem Umfang nachgehen. Mit den zugehörigen Erscheinungen (Suche nach neuen noch möglichen Beschäftigungen usw., teilweise Langweile etc.) muss ich allerdings noch lernen umzugehen.

Daher lass ihn arbeiten solange er sich dabei "wohlfühlt".

Gruß
Rüdiger

dietmar1954 antwortete auf Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie?
26 Mai 2017 05:34
  • dietmar1954
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Lieber Joseph
mein Mann ist ein Kaempfer und hat nach der dreimonatigen Chemo Marihuana Oel genommen, 6 Wochen lang taeglich ein Gramm. 68% THC mit ein wenig CBD gegen die Schmerzen. Nach diesen 6 Wochen und der Knochenmark untersuchung stand fest , das er In Remission ist. Der Onkologist war nicht sehr erfreut, das mein Mann die Stammzellen Transplantation abgelehnt hat die ja auch mit einer mehrfach starken Chemo einhergeht. Er hat 3 mal Bisphosphonat bekommen um die Knochen zu stabilisieren die sehr viele Lesions haben. Nun nach fast 4 Monaten fangen seine Rippen wieder zu brechen an und er hat sehr starke Schmerzen. Er nimmt natuerlich taeglich sein Troepchen ein und Hydromorphine gegen die Schmerzen . Er arbeitet um unsere Schulden die sich leider angesammelt haben abzuzahlen und fuehlt sich nicht wertlos. Ich bin mit meinem Latein am Ende und weiss einfach nicht wie ich ihn von der Arbeit abbringen kann damit er mehr relaxed und auf seinen Koerper achtet. Eigentlich bin ich diejenige die Hilfe braucht. Nun ja, wie kann ich helfen ohne sein Selbstbewustein zu zerstoeren? Der kleinste Wink wuerde mir schon helfen. Die Blutwerte sind okay aber er hat fragile Knochen und schwache Muskeln obwohl er im Rahmen seiner Krankheit aktiv ist, viel Gehen und Liege Stuetzen. Das Motorrad fahren hat er vor kurzem aufgeben muessen, zu viele Brueche an der Wirbelsauele.

09 Nov. 2012 09:52
  • joseph
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Yushka schrieb:
Mir kommt es nicht auf den Zeitpunkt an, sondern auf die Umstände.

Liebe Grüße
Yushka.


Hi Yushka

Ich finde, du hast hier ein interessantes Thema als Tread aufgemacht und wäre froh, wenn du uns weiter auf dem laufenden halten würdest , wie oder welche Entscheidungen du in der Zukunft triffst.

Wir Europäer können uns glücklich schätzen, dass wir nicht mehr von Krisengebieten übersät sind wo dauernd Bürgerkriege, Revolten oder Menschen feindliche Regierungen herrschen und wir somit, mit ein paar Ausnahmen, eines natürlichen Todes bei unserer Familie sterben können.

War hier, wie fast überall in Europa, leider nicht immer so

Liebe Grüsse

Joseph

08 Nov. 2012 19:44
  • rudi
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Außer der Schulmedizin gibt es ja noch die komplementäre Medizin, die psychsomatische Medizin, die energetische Medizin und die spirtuelle Medizin.

Die meisten lassen sich nur von der Schulmedizin behandeln.
Schulmedizin:
Ziel: Diagnose und Zerstörung von pathologischen Prozessen.
Kompelmentärmedizin:
Ziel: Wiederherstellung von Physiologie und Selbstheilungskräften
Psychsomatische Medizin:
Ziel: Ruhe und Gelassenheit, Konflikt-freiheit - unf fähigkeit
Energetische Medizin:
Ziel: Unbehinderter, freier Fluss der Lebensenergie
Sprituelle Medizin:
Ziel: Seelenfrieden

Hallo Yushka,
mit deiner Frage "Krankheitsverlauf ohne Chemotherapie" ? hast du nach obiger Darstellung den Teil "Zerstörung von pathologischen Prozessen" angesprochen.
Aus deiner Sicht siehst du aber noch die anderen Bereiche bis hin zur sprituellen Seite mit dem Seelenfrieden.
Irgendwo zwischen Schulmedizin und spritueller Medizin muss sich jeder selbst einordnen und finden.
Wobei man ja im Extremfall zu allen Möglichkeiten einen Zugang finden kann. Die Frage ist nur die zeitliche Reihenfolge oder Parallelität und das muss jeder in seinem persönlichen Geist-Körper Netzwerk irgendwie unterbringen.
Damit bist du wahrscheinlich im Moment beschäftigt und das ist durchaus eine beachtliche Situation in deinem Leben und muss respektiert werden.

LG
Rudi





Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

08 Nov. 2012 12:22
  • Yushka
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joseph schrieb: Du schreibst von deinem erlebten, ich könnte dir ein Buch schreiben von meinem oft nicht einfachen Leben, wäre kein kleines Büchlein, der Duden ist dagegen ein Kritzelzettel, nur ich find immer noch nach bald 8 Jahren MM leere, freie, nicht beschriebene Seiten in meinem Lebensbuch, sollen die leer bleiben ?

Ist dein Lebensbuch zu ende geschrieben ?

Wenn ja, sollten wir das akzeptieren, wenn nein , dann musst du den Stift in die Hand nehmen und schreiben:wink:

Liebe Grüsse

Joseph


Hallo Joseph!
Na, Du stellst Fragen ... Ich schreibe im Zweitberuf als Ghostwriterin Biografien und insofern ist mir klar, dass genau das, worauf es am Ende ankommt, nicht zwischen zwei Buchdeckel passt, weil es mit Worten nicht einzufangen ist. Aber Du hast es natürlich metaphorisch gemeint. Nein, im Gegensatz zu Dir habe ich eine andere Vorstellung. Ich gehe nicht davon aus, dass mir mit der Geburt ein gewisser Umfang von leeren Blättern geschenkt wurde, die ich auf möglichst bunte Weise füllen soll. In meiner Vorstellung wächst nach Befüllung einer Seite die nächste nach, wie in einem elektronischen Schreibprogramm. Aber irgendwann muckt der Computer und man muss jederzeit mit dem Absturz rechnen. Meine Phantasie ist zugegebenerweise nicht ganz so romantisch wie Deine.

Weißt Du, ich habe häufiger mit Menschen aus Ländern zu tun, in denen man sich glücklich schätzen kann, eines natürlichen Todes sterben zu dürfen, weil das dort leider ganz und gar nicht selbstverständlich ist. Auch in meiner Familie hatten viele nicht das Glück, sich von ihren Liebsten verabschieden zu dürfen. Mir kommt es nicht auf den Zeitpunkt an, sondern auf die Umstände.

Liebe Grüße
Yushka.