Hallo Nina,
jeder darf hier schreiben und fragen, alles und immer.
Es ist ein Schock, man meint die Welt würde zusammenbrechen. Mit den Jahren lernt man dann zwangsläufig damit zu leben. Freilich, ganz loslassen wird es einen nie.
Die Statistik sagt, dass das MM bei Männern etwas häufiger auftritt als bei Frauen. Die Sache mit der Vererbung schien immer noch nicht so ganz eindeutig geklärt. Allerdings hat man vor einiger Zeit anscheinend tatsächlich klare Hinweise auf eine mögliche Vererbung gefunden. Es bringt aber nichts, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Jeder Mensch trägt Krebszellen in sich. Wenn wir nun wüssten, was auf uns zukommt, würden wir damit besser leben? Nicht zuletzt mit einer positiven Einstellung beeinflussen wir unsere Gesundheit.
Ich kenne bislang einen Fall, wo Mutter und Sohn von MM betroffen waren. Andererseits gab es auch einen Fall, wo Vater und Schwiegermutter (oder Mutter und Schwiegervater?) betroffen waren; die definitiv nicht verwandt waren, aber im gleichen Haushalt lebten.
Hier scheint noch vieles ungeklärt. Fakt ist, dass die Lebenserwartung und die Behandlungsmöglichkeiten stets besser geworden sind. Die Chemos sind zum großen Teil gut verträglich und nach erfolgreicher Behandlung kann für lange Zeit wieder Ruhe einkehren.
Ich werd die Krankheit wohl nie ganz verstehen. Das geht immer nur Stück für Stück, je nach aktuellem Anlass.
Vieles wird besser laufen, als Du jetzt befürchtest. Dir und Deinem Vater alles erdenklich Gute.
LGe
Monika
~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~