Hallo,
wie ja hier bekannt ist, hat mein LG neu aufgetretene Osteolysen im Schienbein, über dem Knie und im Oberarm, die alle nun seit einer Woche bestrahlt werden.
Die Würzburger wollten da auch unbedingt reinbohren, angeblich um festzustellen, ob dies überhaupt vom Myelom kommt. Da hat er ihnen aber einen gehustet - woher denn die Osteolysen sonst kommen sollten, das Gefühl kennt er seit 5 Jahren und reinstochern in den Knochen lässt er sich deswegen keinesfalls.
Ich könnte mir vorstellen, dass in der Uni Würzburg gestanzt wird was das Zeug hält, um Aufschlüsse über die Zellen zu bekommen - sprich zu Forschungszwecken. Aber vergnügungssteuerpflichtig ist so eine Punktion sicher nicht - er weigert sich in Zukunft überhaupt. Die erste Beckenkamm-Stanze bei Beginn der Poma Studie hat höllisch wehgetan und erbracht hat sie - totes Knochenmark, durch Chemo wohl zerstört. Ohne jede Aussagekraft. Hier sollten sich die Patienten so weit möglich einfach weigern.
Es sei denn es geht um die Diagnose und etwas ist wirklich fraglich.
Allen ein schönes Wochenende
viele Grüße
Caro
P.S. Habe heute das OK vom Chirurgen bekommen, dass ich jetzt mein gebrochenes Bein wieder anfangen kann aufzulasten - habe heute gleich einen Rucksack mit schweren Einkäufen in den 3. Stock Altbau - ohne AUfzug - hochgetragen, um meinen LG zu entlasten, dessen rechtes Schienbein immer noch sehr schmerzt. Hoffentlich wird das jetzt mit den Bestrahlungen - heute war die 6. endlich besser.
Ach so - Montag ist dann Gespräch mit unserem Prof. in Frankfurt, der sich bis dahin schlau machen wollte wegen der FOCUS Studie - Carfilzomib als Single Agent vs. Best supportive care.
Ich werde dann berichten.