Hallo Rudi,
ich hatte das auch so wie Du verstanden. Aber es wird ja auch kein Blut der Angehörigen benötigt, sondern nur das des Patienten. Es scheint auch nicht so zu sein, dass ein Angehöriger zwangsläufig daran erkranken muss, wenn sich im Blut des Patienten ein bestimmtes Paraprotein zeigt (nein, nicht das, was beim Myelom verändert ist, sondern ein anderes) wie es z.B. bei bestimmten Genumutatationen bei Brustkrebs der Fall ist, die mit einer 80 % igen Wahrscheinlichkeit einhergehen, auch daran zu erkranken.
Die Ärztin meinte auch, dass sie einen Fall haben, bei dem ein Angehöriger auch dieses bestimmte Paraprotein hat, allerdings schon fast 90 Jahre war, sprich, alles kann, nichts muss.
Ich finde es wirklich sinnvoll bei dieser Aktion mitzumachen, da man aktiv mal etwas für die Forschung tun kann, gerade auf diesem Wege hat man ja wirklich die unterschiedlichsten Krankheitsvarianten beisammen. Selbst in den Kompetenzzentren wie Heidelberg oder Würzburg ist ja auch nur ein Teil der Patienten in Behandlung. Hier ist wirklich die Möglichkeit alles gebündelt mal auswerten zu können.
Wer noch Fragen hat, kann auch gerne unter der angegebenen Telefonnummer anrufen, dir Ärztin war sehr nett und hat sich sehr viel Zeit genommen.
Grüße
Ela