Danke fuer Deine ausfuehrliche Antwort, Angela.
Natuerlich ist es unglaublich wichtig, alle Umweltgifte aus der Umgebung und Ernaehrung fernzuhalten. In meinem Fall bin ich durch das MGUS auf die Zoeliakie draufgekommen, die auch im Zusammenhang mit meiner Schilddruesenkrankheit steht.
Ich hab meine Ernaehrung sehr umgestellt - auf Bioernaehrung, keine genetisch modifizierten Nahrungsmittel, keine Milchprodukte (Ich hab den Gedanken sehr vernuenftig gefunden, dass die natuerlichen Hormone in der Kuhmilch dafuer sorgen sollen, dass aus dem Kalb ein Riesenrind werden soll,...wir Menschen wollen/koennen aber nicht so wachsen, also ist es besser, wir trinken nicht soviel von dieser Milch, denn was soll unser Koerper denn mit all diesen Hormonen anstellen? - Unter Umstaenden waechst dann etwas, das nicht wachsen soll, ein moeglicherweise bestehender Tumor zum Beispiel.), ich ess kein Fleisch (das ist aus ethischen Gruenden - ich folge da einfach dem Leonardo da Vinci, der befunden hat, wir benoetigen kein Fleisch, also ein Tier zu toeten, nur damit unser Gaumen sich freut, ist selbstsuechtig und grausam), und ich esse kein Gluten, und nur wenig Zucker, keine food additives, food colourings....
Ich bemuehe mich, viele Antioxidante zu mir zu nehmen, viele frische Kraeuter, und halt mich von Chemikalien fern so gut ich kann.
In den Worten von Hippokrates: "Let food by they medicine, thy medicine shall be thy food."
Ich konnte nicht glauben, dass MGUS einfach so ist, und ich untaetig dasitzen soll und warten, bis es ausbricht, damit es dann behandelt, aber nicht geheilt werden kann. Dass die Behandlung gefaehrlich ist, und deswegen hinausgeschoben wird, solang es geht.
Aerzte behandeln Symptome, nicht Ursachen. Sicherlich waere es der Pharmaindustrie nicht zutraeglich, wuerde die Menschheit auf einmal beginnen, gesund zu leben, gesund zu essen...das wuerde den Profit enorm vermindern...Eine einfache Erklaerung - Ernaehrungsumstellung, ist sicher auch nicht sonderlich willkommen, wenn es doch so wundervoll teure Medikamente gibt.
Von dem, was ich gelesen hab - ich bin kein Arzt, und auch das MGUS ist eine sehr neue, unwillkommene Erfahrung fuer mich - es ist sehr gut moeglich, dass ein Zusammenhang besteht - zwischen MGUS und Zoeliakie. Ich persoenlich moechte es nicht riskieren, weiterhin Gluten zu essen, wenn das eine negative Einwirkung auf das MGUS haben koennte. Sicherlich kommt diese Erkenntnis in erster Hand von Patienten, nicht von Aerzten, es ist alles neu und nicht genug erforscht, aber ich versuch's eben.
Ich seh den Kampf gegen Krebs so, dass man es von allen Seiten bekaempfen soll - mit klassischer Medizin, homeopathischer/pflanzlicher Medizin (im Einverstaendnis mit dem Onkologen), mit Ernaehrung, mit einem gesunden Geist und einem gesunden Seelenleben, vielleicht mit asiatischer Medizin...
Sollte Gluten wirklich MGUS foerdern, alle Medizin der Welt wuerde MGUS nicht eindaemmen, wenn ich weiterhin Gluten esse...
Ich seh - ohne mir Blutbefunde angesehen zu haben - einen Unterschied ohne Gluten und Milchprodukte. Also fuer mich ist es die richtige Entscheidung.
Alles Liebe,