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rudi antwortete auf Ganzkörper MRT
19 März 2012 13:31
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sergio schrieb: So hart es klingen mag...wenn im CT kleine nur mm grosse Osteolysen sind, die nicht schmerzen, dann ist das MM schon im Gange.


Nach meiner Super-Osteolyse des kompletten BWK4 in 1999 hatte man seit 2002 CT einmal im Jahr gemacht. Und da war schon eine Osteolyse von 7x14mm im BWK2 zu sehen und noch ein paar andere kleine.
Prof. Einsele hat damals in Tübingen noch ergänzend auf den Bericht geschrieben:
"Eigentlich liegt ein behandlungsbedürftiges Stadium 2 vor - aber da die Werte über Jahre nur sehr langsam steigen - sehen wir weiterhin von einer zytostatischen Behandlung ab.
Auch bestrahlt wurde nicht.

Und mit vielen Ostolysen habe ich noch von 2002 bis Frühjahr 2010 ohne Behandlung ausgehalten und sie wurde mir auch nicht angeboten.

Man muss auch im Gegenzug nicht glauben, wenn keine Osteolysen sichtbar sind, daß dann alles gut wäre. Es gibt oft die sogenannte "Diffuse Verteilung" des MM in den Knochen. Das sieht dann aus wie altersbedingte Osteoporose und wird von unerfahrenen Ärzten oft nicht wahrgenommen.
Aber die diffuse Verteilung kann schlimmer in der Prognose sein wie ein paar Osteolysen.

Es heißt aber auch immer:
Eine fokale Verteilung (punktförmige Verteilung mit Herden von MM in den Knochen- also Osteolysen) ist mit einer schlechteren Prognose verbunden!

Am ungünstigten ist eine fokale Verteilung (Osteolysen) auf einer Basis von diffuser, generalisierter Verteilung im gesamten Skelett.


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

Anke antwortete auf Ganzkörper MRT
19 März 2012 12:02
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Hallo an alle

Ich bin auch der Meinung, daß das MM schon längst aktiv bevor man es im MRT, CT oder PET nachweisen kann.
Kurz zu mir. Im Jan .2010 Erhöhung des Gesamteiweisses im Urin. Daraufhin CT , MRT , Knochenmarkspunktion. Im CT, MRT sind nach wie vor keine Osteolysen nachweisbar. Aber ich hatte bevor alle Untersuchungen abgeschlossen waren ein akutes Nierenversagen. Also nicht jedes MM verhält sich gleich. Damit hat keiner gerechnet .

sergio antwortete auf Ganzkörper MRT
18 März 2012 21:26
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Kuerzlich sagte Prof. E. zu mir, eine Kombination der versch. Diagnosemethoden sei angebracht, wenn Ungewissheit herrscht. So sehe ich das auch, nach fast 4jaehriger Erfahrung als Patient!.
So hart es klingen mag...wenn im CT kleine nur mm grosse Osteolysen sind, die nicht schmerzen, dann ist das MM schon im Gange.
Letzten Monat hatte ich das PET-CT, alles ok, PET negativ, wie ich schon schrieb, aber der Radiologe sagte eindeutig, man kann nicht ausschliessen, dass in den Knochen nicht noch MM Zellen sind. CT ist auch wichtig, um Weichteilbefall auszuschliessen, und man sieht die Osteolysen, das MRT zeigt auch welche Teile der WS betroffen sind und wie stark. Und wichtig ist es, den zeitlichen Verlauf zu kontrollieren, bei mir war es so, dass im Blut alles ok war, aber die Osteolysen groesser wurden. Man muss als Patient schon dahinter stehen und nicht alles hinnehmen... ist manchmal nicht einfach, aber fuer uns ist es das wichtigste. Naechstens steht bei mir die MRT an.

Sergio

MarcWen antwortete auf Ganzkörper MRT
18 März 2012 14:57
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rudi schrieb: Aber als Patient muss man auch hartnäckig sein und eben auf CT oder MRT wenigstens einmal im Jahr bestehen.


Mein CT steht auch nächste Woche wieder an, 9 Monate nach der 1. Untersuchung. Bin auf den Verlauf und aktuellen Stand gespannt.

rudi antwortete auf Ganzkörper MRT
18 März 2012 13:27
  • rudi
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Das ist eben noch die Ungereimtheit in unserem Gesundheitswesen mit den Kassen und den Klinik GmbHs.
Da wird für den üblichen Kassenpatienten ein Leistungskatalog definiert. In diesem steht genau aufgelistet, was bei welcher Krankheit und bei welcher Untersuchung/Diagnose angewendet werden darf.
Und bei Verlaufskontrollen (außerhalb von Studien) ist da eben das ganz normale röntgen nach Pariser Schema definiert.
Das dieses Verfahren in vielen Fällen garnichts bringt (außer Röntgenbelastung), ist dann den Kassen egal - weil es ja billiger als CT oder MRT ist.
Die Kliniken - Abteilung Radiologie - sind mit röntgen auch zufrieden, weil diese Apparate ausgelastet werden müssen inklusive Personal.

Nur wer sich in großen Zentren (meist Unikliniken) untersuchen läßt, hat oft das "Glück" in den frühen und ständigen Genuss von jährlichen CT oder MRT Aufnahmen zu kommen, weil dort die Apparate auch ausreichend vorhanden sind und ausgelastet werden müssen.

Aber als Patient muss man auch hartnäckig sein und eben auf CT oder MRT wenigstens einmal im Jahr bestehen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

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Susanne antwortete auf Ganzkörper MRT
18 März 2012 13:07
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Bei mir haben sie auf Nachfrage ein MRT gemacht und dabei auch diverse Osteolysen in der WS gefunden. Die drei vorangegangene Röntgen Pariser Schema hatten keine einzige angezeigt. Aber in Jena wird das Röntgen vorrangig angewandt.
Susanne