Zum Hauptinhalt springen
rudi antwortete auf weis nicht weiter
03 Jan. 2012 17:04
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Hallo Karin,
ich war heute in Würzburg zur Kontrolle und habe danach Sergio in seiner Mietwohnung in der Nähe der Klinik getroffen. Wir haben 90 Minuten gesprochen.
Es geht ihm soweit gut, näheres wird er eventuell hier selbst berichten -nehme ich an.

@ Joseph, mich hat man 1999 schon auf die allogene SZT angesprochen und meine Geschwister sind typisiert worden und ein Bruder ist 100% als Spender in Frage gekommen. Aber eine Allo war nie ein Thema für mich - wäre mir immer ein zu heißes Eisen gewesen. Ich habs einfach auf die sehr lange Bank geschoben - bis es irgendwann wegen meinem oder meines Bruders Alter eh nicht mehr geht !
Also unbedingt bedingungslos für eine Allo bin ich natürlich auch nicht. Aber ich bin bisher auch Niedrigrisiko-Patient gewesen und da ist die Strategie erst Tandem Autologe und dann abwarten und eventuell die 3. autologe SZT und dann --haaaa dann ist das Rätsel mit dem OPTATIO Projekt gelöst und mein MM wird eliminiert :evil:


Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

gast antwortete auf weis nicht weiter
03 Jan. 2012 11:38
  • gast
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Meine Lieben!
Danke für eure schnellen Antworten. Mein Mann hat sich längst für eine "Miniallogene" (Im Bedarfsfall) entschieden, worüber ich sehr glücklich bin. Wir sind auch bereit, schlimme Nebenwirkungen zu akzeptieren um die Chanche auf ein langes gemeinsames Leben zu wahren.
wünsche euch allen von Herzen alles Gute
Karin
(würde mich freuen aktuelles von Sergio zu hören!)

leopoldi antwortete auf weis nicht weiter
02 Jan. 2012 23:13
  • leopoldi
  • Offline
  • 1197 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Liebe Karin,
mein Mann ist mit der Translokation 4;14 Hochrisikopatient und wurde im Mai 2010 allogen transplantiert, nachdem die erste Autologe nur ca. ein Jahr gehalten hat.
Es gibt immer Höhen und Tiefen, aber er würde sich im Moment jederzeit wieder für die Allo entscheiden.
Die Lebensqualität unter Therapie kann man nicht mit Lebensqualität in Remission vergleichen, ob nun Allo oder Chemo. Kann der sich glücklich schätzen, der lange Zeit ohne Behandlung auskommt.
LGe
Monika



~ Wenn Du meinst auf der Schattenseite zu sein, denk dran - die Erde dreht sich ~

joseph antwortete auf weis nicht weiter
02 Jan. 2012 22:59
  • joseph
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Hi Rudi

Sei mir nicht böse , aber auch dann, ===> Eine allogene Therapie akzeptiert man oft erst dann, wenn man mit dem Rücken absolut an der Wand steht ===> ,steht klipp und klar ein deutliches Nein.

Dann lieber 12 Monate aufschieben als das Risiko sofort zu gehen oder mich ein paar Monate mit Gvh rum zu plagen

Wie schon beschrieben, meine persöhnliche Entscheidung, hatte ich dir übrigens am Gardasee vor 13 Monaten auch schon gesagt:wink:

Wenn die Allo, wirklich meine letzte Chance wäre, ok, dann verpass ich Diese halt, ich bin mit meinem Leben und mir eins

Liebe Christine

====> Flucht nach vorne ,===> hmmm, auch du kannst mich nicht überzeugen, ich bleib bei meiner Ansicht.

Liebe Grüsse an den Gardasee und den hohen Norden

Joseph

rudi antwortete auf weis nicht weiter
02 Jan. 2012 19:01
  • rudi
  • Offline
  • 2203 Beiträge seit
    23 Oktober 2009
Mehr
Eine allogene Therapie akzeptiert man oft erst dann, wenn man mit dem Rücken absolut an der Wand steht und keine andere Chance mehr geboten wird.

Solange es einem noch gut geht und man womöglich noch in bester Remission ist, denkt man überhaupt nicht an eine Allo !

Aber es gibt genügend Fälle, auch hier im Forum, bei denen die Patienten keine große Wahl hatten.
Entweder mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten 12 Monaten sterben - oder die letzte Chance mit der allogenen SZT nochmal angehen - was hat man zu verlieren.
Das muss dann jeder mit sich und seinen Angehörigen ausmachen.

Heilung ist ein individueller Prozess, der sehr stark an das persönliche Bewusstsein gebunden ist. Daher kann kein Mensch einen anderen Menschen heilen sondern immer nur auf dem Weg zu seiner persönlichen Heilung begleiten.

rudiversal.wordpress.com

christine antwortete auf weis nicht weiter
02 Jan. 2012 18:59
  • christine
  • 0 Beiträge seit
    03 August 2026
Mehr
Bei einem niedrig-risiko Patienten schlägt kein Arzt eine Allo als Erstlinienbehandlung vor. Auch keiner ausserhalb von Luxemburg! Das wird doch nur beim Rückfall angeboten oder aber bei Hochrisikopatienten als Erstlinienbehandlung ( mini allo) vor allem in Studien. Es geht ja da in der Regel nicht um garantierte Heilung bei einer Allo, sondern um garantierten Tod innerhalb absehbarer Zeit ohne Allo- Die Flucht nach vorne sozusagen! Lg aus dem Norden!!!