Hallo an alle,
bin neu in diesem Forum, obwohl meine 1. Diagnose bereits 4 Jahre zurückliegt.
Kurz zu meiner Vorgeschichte: Diagnose im August 2007: Multiples Myelom, Typ Lambda (freie Lambda-Leichtketten im Serum 2290 mg/l, Leichtketten im Urin 5340 mg/l) ; Stadium IIIA; ß2-Mikroglobulin 4.51 mg/l (ISS2); symptomatisches Myelom (IMWG) bei polytopem Skelettbefall; Molekularzytogenetik: Normaler Karyotyp
Therapien:
09/2007-07/2009 Bisphosphonattherapie mit Pamidronat (90 mg)
09/2007 Einschluss in das DSMM XIa-Studienprotokoll der Deutschen Studiengruppe Multiples Myelom
09/2007 Radiatio BWK 11-LWK 1 (36 Gy)
09/2007-01/2008 Induktion (3 Zyklen BCD), Stammzellmobilisation (IEV), Hochdosistherapie (Melphalan 200 mg/m2) und autologe PBSCT; Ansprechen: komplette Remission (CR)
Ich hatte - wie die Ärzte sagen - noch großes Glück, da ich nach nur 1 HDT und PBSCT bereits in CR war.
Nach 3 Jahren kompletter Remission im Februar 2011 dann das Serologische Rezidiv.
Die Entwicklung hat sich in den letzten Monaten leider bestätigt, d.h. die Leichtketten steigen kontinuierlich an. Nun steht eine erneute Therapie an, bevor das MM größeren Schaden anrichtet.
Nun meine Frage an euch. Hat bereits jemand Erfahrung mit dieser Situation gehabt?
Die Ärzte bieten mir als Alternativen an:
1.) Eine Infusionstherapie mit Bortezomib (wie 2007 in der Induktionstherapie), allerdings über einen längeren Zeitraum. Hatte damals sehr gut darauf angesprochen, und auch die Nebenwirkungen waren minimal.
2.) Tablettentherapie mit Revlimid.
Ich tue mich momentan mit der Entscheidung etwas schwer. Versuche, dies über das Abwägen der Vor- und Nachteile der beiden Therapien zu tun.
Aber vielleicht kann mir ja jemand aus eigener Erfahrung berichten und mir so bei der Entscheidungsfindung helfen.
Wäre super!
LG Andrea