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archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
22 Aug. 2008 22:15
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 22. August 2008 um 22:15 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gilla" geschrieben am 22. August 2008 um 22:00 Uhr.

Gilla, fühl dich einfach mal fest in den Arm genommen!
Margret

archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
22 Aug. 2008 22:00
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Gilla" am 22. August 2008 um 22:00 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gilla" geschrieben am 22. August 2008 um 07:10 Uhr.

Liebe Margret,
Ich denke Du hast Recht. Oft habe ich darüber nach gedacht, und stehe jedes mal da und denk... sagt uns es doch jetzt mal... Aber.. Es tut keiner. Wir stehn da und müssen mit ansehen wie es ihm immer schlechter geht. Ich.... mußte schlucken bei Deinen Worten, und es stiegen mir die Tränen in die Augen.. aber es wird so sein..
ich danke Dir für Deine ehrlichen Worte. Muß jetzt erst mal verdauen was alles so passiert. Ich würde mich gerne wieder melden.
Erst einmal.. DANKE an alle die mir immer zu gehört haben.
Gilla

archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
22 Aug. 2008 11:47
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Margret Winkler" am 22. August 2008 um 11:47 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "Gilla" geschrieben am 22. August 2008 um 07:10 Uhr.

Liebe Gilla,

es fällt sehr schwer, auf deinen emotionalen Bericht zu antworten - man kann dabei viel falsch machen... ich versuche es trotzdem und hoffe, dir mit den klaren Worten nicht weh zu tun.

Ich nehme mein Bild der Situation aus dem, was du geschrieben hast. Dieses Bild sieht für mich so aus, als sei dein Schwiegervater am Ende seines Weges angekommen. Die Ärzte sagen euch "durch die Blume", dass alle Symptome zusammengenommen ein Bild ergeben - das Bild vom Abschied. Dein Schwiegervater selbst scheint den Lebenswillen aufgegeben zu haben. Vielleicht fühlt er mehr, als euch sagen kann oder will. Wahrscheinlich hat man ihn nun nach Hause entlassen, damit er dort in Ruhe in gewohnter Umgebung Abschied nehmen kann.

Wenn (!) das so ist, braucht ihr unbedingt für diese letzte Lebensphase professionelle Unterstützung und Hilfe durch einen ambulanten Hospizdienst oder einen Pflegedienst. So kann sicher gestellt sein, dass diese letzte Phase schmerzfrei und mit guter Versorgung für deinen Schwiegervater stattfindet.

Ich hoffe sehr, dich nicht verletzt zu haben. Vielleicht helfen dir/euch diese Überlegungen wenn es darum geht, nun den besten Weg für euch zu finden.

Alles Liebe und gute Wüsnche für euch,

Margret Winkler

archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
22 Aug. 2008 07:10
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Gilla" am 22. August 2008 um 07:10 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "UM" geschrieben am 21. August 2008 um 00:31 Uhr.

Hallo .
auch ich habe hier schon mehrmals um Hilfe gebeten, hier... habe ich mehr Antworten bekommen, als von irgend einem Arzt. Seid Mai liegt mein Schwiegevater ständig im KH. Er hat verschiedene Krankheiten, (K Herzklappe, Blasenkrebs, MM , Nierenversagen.) Er war auf 4 verschiedenen Stationen. Ich und wir, als Angehörige sind auf keiner, wirklich keiner station aufgeklärt worden. Ich habe alles aus diesem Forum. Wir haben oft gestritten mit den Ärtzen. Da der allgemein Zustand meines Schwiegervaters sehr schlecht ist, macht man gar nix. Auße der Dialye. Aber keiner sagt uns wie es weiter geht. Wir sehen nur das es ihm eigentlich täglich schlechter geht. Die Blutwerte sind miserabel. Die Infiltration des Knochenmarkes lag im Mai bei 90% . Das würde alles für sich sprechen sagen die Ärtzte. Mittlerweile werden wir am telefon, weils es anders nicht möglich war, nicht einmal mehr zum Dr gestellt. Gestern wurde er ohne ein Wort vorher, einfach zur Blasenspiegelung geholt. Als er sah wo er war, lehnte er dies ab. Mein SCHW vater hat panische Angst vor der spiegelung. Er hat sie drei mal hinter sich, und mit vielen schmerzen ertragen. (falscher katheder usw.) man wiederholte das dann. Nun will er nicht mehr. Aber, es sagt ihm keiner, was passiert wenn er es nicht macht. Lauter solche Dinge. Wenn wir auf der Station einen Arzt sprechen wollen, sind die gerade in einer Besprechung. Keine Chance. Nun wird er heute entlassen. Warum?? wissen wir nicht. Wie es weiter geht?? wissen wir nicht. Da Gallen und Leberwerte 10 fach erhöht sind, sagte man uns es käme vom Velcade, dies bekommt er seid 4 Wochen aber gar nicht mehr. Also... Unsinn. Sie lassen uns in allem einfach im Stich. Er hat seid Monaten Durchfall.. Bei nachfrage... keine Antwort.Ich nerve bestimmt hier schon mit meinen beiträgen, aber es ist wirklich so..
Das mal zu den Ärzten. Wie soll man da Vertrauen haben?? wie sollen wir sagen können, man begleitet uns bei all diesen schlimmen dingen? Das einzigste was ein Dr mal sagte, Er ist totkrank.. prima.. alles ander, weiß ich nur von hier.
darum möchte ich mich bedanken, und bin froh, das es Euch gibt.
Gilla

archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
21 Aug. 2008 16:15
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Beatrice" am 21. August 2008 um 16:15 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "UM" geschrieben am 21. August 2008 um 00:31 Uhr.

Hallo,
ich würde dringend dazu raten eine Zweitmeinung von einem angesehenen Hämatologen einzuholen. Ich bin auch eine ältere Patientin und habe 15 Monate mit einer konventionellen Therapie ( Mephalan/Cortison) und einem nicht gesprächsbereiten Arzt vergeudet, bis ich den Mut und die Kraft hatte mich um eine Zweitmeinung zu kümmern. Glücklicherweise bin ich dann an einen Arzt geraten, der gerne und ausführlich meine Fragen beantwortet hat. Die Mephalantherapie versperrt im Prinzip die Option einer autologen Stammzelltransplantation.Deshalb solltet ihr bald handeln.
Alles Gute , herzliche Grüsse Beatrice

archiv antwortete auf Frage zu Arztbericht
21 Aug. 2008 11:20
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Dies ist eine Antwort zu diesem Thema, verfasst von "Ela" am 21. August 2008 um 11:20 Uhr. Die Antwort bezieht sich auf den Beitrag von "UM" geschrieben am 21. August 2008 um 00:31 Uhr.

Ich glaube, die fragliche Therapieoption bezieht sich hier auf die Frage, ob noch eine Stammzelltransplantation durchgeführt werden soll oder nicht. Man scheint sich aber, wenn ich lese, dass sie Melphalan bekommt, wohl dagegen entschieden zu haben.
Die Angst kann Dir sicherlich keiner nehmen, denn die Krankheit verläuft bei jedem Menschen anders. Es gibt junge Menschen, die sterben trotz bester Voraussetzungen noch innerhalb von 1 bis 2 Jahre, es gibt aber auch Patienten mit vielen Nebenerkrankungen und etwas fortgeschrittnerem Alter, die leben mit der Krankheit schon recht lange und relativ gut.
Ich gebe Margret Recht, du solltest eines immer tun und das ist fragen, frage, und nochmals fragen.
Ich habe ein kleines Notizbuch, in das ich mir alle Fragen schreibe und die werden dann im Gespräch mit dem Onkologen von diesem ganz geduldig abgearbeitet. Es ist aber auch sehr wichtig, dass ihr einen Onkologen habt, dem ihr vertraut und der sich vor allem auch die Zeit nimmt.
Ganz liebe Grüße und Kopf hoch
Ela