Hallo Margit, bei meinem Zukünftigen ist es auch so, keine auffallenden Beschwerden, CT hat "nur" eine kleine Osteolyse am 4. Lendenwirbel mit leichtem Deckplatteneinbruch gezeigt. Rückenbeschwerden hat er seit ich ihn kenne, seit 21 Jahren. Und auch schon schlimmer als jetzt. Er sollte erst mal jetzt bestrahlt werden. Dann der Telefonanruf von der Uni: Sollen zum Gespräch wegen Stammzellensammlung kommen, Blutwerte haben sich anscheinend verschlechtert seit Mai. Der Mann ist fit, scheint nix zu haben und doch ist solch eine Therapie jetzt angesagt. Habe auch Angst, daß es ihm schnell unter Behandlung schlechter geht, aber wenn´s nicht nötig wäre würde es wohl nicht in Erwägung gezogen. Bevor nachher die Nieren einen irreparablen Schaden haben....? Eigentlich kann man nur froh sein das diese Erkrankung entdeckt wurde bevor sie massive Schäden u. spürbare Gesundheitsbeeinträchtigungen verursachen konnte. Laborwerte habe ich jetzt nicht parat. Ab Mittwoch berichte ich dann genauer.
Beim multiplem Myelom hat man die Chance auf eine recht lange und auch gute Überlebenszeit. Das schreibe ich, weil ein sehr guter u. enger Freund gerade auch eine Krebsdiagose erhalten hat. Auffällig war ein geschwollener Lymphknoten am Hals. Op: bösartig. Jetzt sucht man den Primärtumor!!!
Uns hilft das nicht, aber irgendwie orientiert man sich an den Leuten, denen es noch schlechter geht. Wir u. unsere Angehörigen werden mit den uns zur verfügungstehenden Behandlungsmöglichkeiten noch viele, viele Jahre ein gutes Leben haben!!! Liebe Grüße, Eva