Ich bin immer wieder fassungslos, wie manche Ärzte mit den Problemen ihrer Patienten umgehen... Rezeptblock raus + Pillen schlucken = Problem gelöst?
Wenn's mal so einfach wäre...
Was sollst du mit einem Antidepressivum? Du bist nicht depressiv, sondern du hast Angst. Verständliche Angst.
Wenn die Angst so stark wird, dass sie dein Denken und Handeln dauerhaft blockiert, deinen Alltag unmöglich macht, solltest du dir fach(!)ärztliche Hilfe holen.
So lange die Angst dich aber nicht dauerhaft an deinem normalen Alltag hindert, kann man damit leben, damit umgehen, es aushalten. Der Schock der Diagnose sitzt zunächst tief. Ich erinnere mich an einige Wochen, in denen ich wie in Trance herumgelaufen bin und irgendwie funktioniert habe. Mit der Zeit lässt der Schock aber nach und man kann die Angst annehmen und umwandeln: In die Dankbarkeit für jeden guten, gemeinsamen Tag und die Konznetration auf das "hier und jetzt". Das dauert und das ist Arbeit...
Lass deiner Seele Zeit, mit der neuen Situation zurechtzukommen.
Viel Kraft dir und liebe Grüße,
Margret